„Roadrage“ eines Brummi-Fahrers auf der A70 mit Folgen

22. Oktober 2025 , 07:45 Uhr

Gestern Nachmittag kam es auf der A70 bei Scheßlitz zu einem Unfall zwischen zwei Sattelzügen. Wie die Polizei heute mitteilt, fuhren diese anschließend weiter zum Parkplatz Giechburgblick und verständigten dort die Polizei. Den Beamten teilte der 55-jährige Unfallverursacher schließlich bereitwillig mit, dass er mit seinem Brummi in Richtung Schweinfurt auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs gewesen war. Dabei bemerkte er, dass ein anderer Sattelzug gerade dazu angesetzt hatte ihn zu überholen. Dies sah er aber gar nicht ein und wollte den Überholvorgang sofort „verkehrserzieherisch“ unterbinden. Zu diesem Zweck zog er in einer Spontanaktion nach links in den Fahrtweg des anderen Brummis mit 50-jährigem Fahrer. Er hatte sich aber verschätzt, da der andere Sattelzug bereits zu nah war und dessen Fahrer nicht mehr ausweichen und so auch einen seitlichen Zusammenstoß mit der hinteren Kante des Aufliegers nicht mehr vermeiden. Es wurde zwar niemand verletzt, aber es entstand ein Gesamtschaden von ca. 6.000 Euro. Diese Aktion hat für den Unfallverursacher noch weitreichende Folgen. Er zeigte sich gegenüber der Polizei zwar geständig und einsichtig, ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs musste aber eingeleitet werden. Weitere Folgen für seine Fahrerlaubnis und seine Berufskraftfahrerqualifikation sind derzeit noch gar nicht absehbar.

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