Riesige Auktion in New York

Rekordpreis für Gitarre von Pink-Floyd-Musiker David Gilmour

13. März 2026 , 16:23 Uhr

Bei einer Versteigerung in New York werden mehrere Weltrekorde erzielt. Neben dem Instrument, das den Sound von Pink Floyd prägte, zählt auch ein berühmtes Manuskript zu den Highlights der Auktion.

Eine Gitarre des Pink-Floyd-Musikers David Gilmour hat bei einer Auktion in New York einen millionenschweren Rekordpreis erzielt. Die sogenannte «Black Strat», die Gilmour unter anderem bei den Aufnahmen der Pink-Floyd-Alben «The Dark Side of the Moon» (1973) und «The Wall» (1979) gespielt hatte, erzielte bei der Versteigerung des Auktionshauses Christie’s umgerechnet rund 12,4 Millionen Euro (14,55 Millionen US-Dollar).

Damit ist die schwarze Fender Stratocaster die bislang teuerste Gitarre, die je bei einer Auktion verkauft wurde. Den bisherigen Rekord hielt eine Gitarre von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain, die 2020 für rund 5,3 Millionen Euro (6 Millionen US-Dollar) unter den Hammer kam.

Mehrere Rekorde für Sammlung des US-Mäzens Irsay

Auch bei der jüngsten Versteigerung mit dem Titel «The Jim Irsay Collection: Hall of Fame» wechselte ein Instrument, das einst Cobain gehörte, den Besitzer. Eine blaube Fender-Mustang-Gitarre, die Cobain im Musikvideo zu Nirvanas «Smells Like Teen Spirit» spielt, wurde für rund 6 Millionen Euro (6,9 Millionen US-Dollar) verkauft.

Insgesamt erzielte die Auktion mit 44 Losen, bei der laut Christie’s 23 Weltrekorde aufgestellt wurden, einen Erlös von umgerechnet rund 73,2 Millionen Euro (rund 84 Millionen US-Dollar). Der US-Unternehmer, Milliardär und Mäzen Jim Irsay, langjähriger Besitzer des NFL-Teams Indianapolis Colts, starb 2025. Irsay hatte über Jahrzehnte eine der bedeutendsten Kollektionen von Musik- und Popkultur-Memorabilia aufgebaut.

Einen der höchsten Preise unter den Instrumenten erzielte außerdem die Gitarre «Tiger» des Grateful-Dead-Gitarristen Jerry Garcia. Das maßgefertigte Instrument brachte rund 10,1 Millionen Euro (11,56 Millionen US-Dollar).

John Lennons Klavier und ein Manuskript von Jack Kerouac

Auch Erinnerungsstücke aus der Geschichte der Beatles waren begehrt. Ein Broadwood-Klavier von John Lennon wurde für etwa 2,8 Millionen Euro (3,2 Millionen US-Dollar) versteigert – Rekord für ein Beatles-Objekt. Ein Bassdrum-Fell von Ringo Starrs Schlagzeug mit dem berühmten Beatles-Logo, das der Drummer beim legendären Auftritt in der «Ed Sullivan Show» spielte, erzielte rund 2,5 Millionen Euro (ca. 2,9 Millionen US-Dollar).

Bob Dylans handgeschriebene Notizen zu seinem Songklassiker «The Times They Are a-Changin’» waren dem Höchstbieter rund 2,2 Millionen Euro (2,5 Millionen US-Dollar) wert.

Zu den Losen mit den höchsten Geboten zählten zudem Objekte aus der Literatur. Die Original-Typoskript-Rolle von Jack Kerouacs Beat-Klassiker «On the Road» wurde für umgerechnet rund 10,5 Millionen Euro (12,1 Millionen US-Dollar) verkauft und stellte damit einen Rekord für ein literarisches Manuskript auf.

Quelle: dpa

 

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