Autoindustrie

Rekordhochlauf: BMW baut 50.000sten iX3

28. Juli 2026 , 10:00 Uhr

Die deutsche Autoindustrie hat es derzeit schwer. Zumindest bei BMWs «Neuer Klasse» läuft es aber offensichtlich.

BMW hat mit der «Neuen Klasse» einen Schnellstart hingelegt. Inzwischen sind im neuen Werk im ungarischen Debrecen 50.000 Fahrzeuge des elektrischen iX3 vom Band gelaufen, wie der Konzern mitteilt. Zudem sei man auf Kurs, bald 100.000 Auftragseingänge für das Fahrzeug zu erreichen. 

«Nie zuvor haben wir in einem neuen Werk so schnell so viele Fahrzeuge
gebaut», sagt Produktionsvorstand Raymond Wittmann. Unter anderem startete die zweite Schicht dort bereits im Februar und damit deutlich früher als geplant. 

Zumindest beim iX3 als erstem Fahrzeug der «Neuen Klasse» läuft es bei BMW damit gut. Der Konzern, der seit Mitte Mai mit Milan Nedeljkovic einen neuen Chef hat, hatte vor kurzem mit einer Gewinnwarnung überrascht und zuletzt insgesamt sinkende Absätze gemeldet. Zudem gibt es Spekulationen über einen drohenden Jobabbau. Am Donnerstag wird der Konzern seine Zahlen für das erste Halbjahr vorlegen. Konkurrent Audi hatte am Montag deutlich sinkende Gewinne vermeldet.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

27.07.2026 Probleme China und Naher Osten: Audi kappt die Prognose Ein einbrechender Markt in China, US-Zölle, die Krise im Nahen Osten und immer stärkere Konkurrenz: Die Liste der Probleme, unter denen Audi leidet, ist lang. 10.07.2026 Audi-Absatz sinkt um gut 8 Prozent Der Abwärtstrend beim Ingolstädter Autobauer hält an. Vor allem China aber auch die USA drücken auf die Zahlen. 10.07.2026 BMW-Absatz sinkt um 4,9 Prozent Vor allem China und der asiatische Markt drücken die Zahlen. In Europa und den USA läuft es besser. Im Vergleich zur deutschen Konkurrenz schneiden die Münchner etwas besser ab. 23.07.2026 Ruf aus SPD nach Preisdeckel für Benzin und Diesel Trotz erneut deutlich gestiegener Spritpreise sieht die Bundeswirtschaftsministerin Reiche keinen Spielraum für Entlastungen. In der Bundestagsfraktion der SPD sieht man das anders.