Reform der Kitafinanzierung: Steigende Kosten fordern Freistaat, Kommunen, Träger und Eltern

16. Juli 2026 , 06:29 Uhr

Ab 2027 soll die Finanzierung der Kitas in Bayern neu geregelt werden. Der Freistaat gibt künftig mehr Geld direkt an die Einrichtungen, um steigende Kosten abzufedern und die Betreuung zu sichern. Wie die Stadt Bamberg in einer aktuellen Mitteilung schreibt, heißt das für Eltern: Der bisherige Zuschuss von 100 Euro zum Kindergartenbeitrag entfällt in seiner bisherigen Form. Trotzdem könnten Elternbeiträge künftig steigen – allerdings voraussichtlich weniger stark als ohne die Reform. In Bamberg können Familien mit geringem Einkommen weiterhin Unterstützung beantragen: Das Jugendamt übernimmt auf Antrag ganz oder teilweise die Kita-Gebühren und die Kosten fürs Mittagessen.

Alle Informationen hierzu finden Sie über das KiTa-Portal der Stadt Bamberg (KiTa-Portal / Stadt Bamberg) unter dem Punkt „Kosten der Kinderbetreuung“.
Für die Übernahme der Gebühren wendet die Stadt Bamberg jährlich einen siebenstelligen Betrag auf. Daneben finanzierte die Stadt die Kitas im Jahr 2025 mit einem Eigenanteil in Höhe von 12,0 Mio. Euro. Zudem gewährte die Stadt Bamberg vergangenes Jahr weitere 1,1 Mio. Euro rein freiwillige Leistungen an die Kitas, wie etwa Instandhaltungszuschüsse, Zuschüsse zur Gartenpflege und Mieten.

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