Prozessbeginn: getötetes Mädchen im Kinderheim

01. Februar 2024 , 09:35 Uhr

Dieser Fall hat bundesweit Entsetzen ausgelöst: Ein zehnjähriges Mädchen stirbt Anfang April 2023 in einem Kinderheim in Wunsiedel. Getötet haben soll es ein elfjähriger Mitbewohner, der wegen seines Alters noch nicht strafmündig ist. Davor soll es ein 25 Jahre alter Mann vergewaltigt haben. Er muss sich ab heute  vor dem Landgericht Hof verantworten. Schon Monate vor dem Vorfall soll der Angeklagte insgesamt fünfmal in Baucontainer und Wohnungen eingebrochen sein und Baumaschinen und Gegenstände gestohlen haben. In der besagten Nacht soll er auch in das Kinderheim in Wunsiedel eingestiegen und dabei auf den elfjährigen Jungen getroffen sein. Vor ihm soll der Mann unter anderem masturbiert haben. Als das Mädchen dazukam, soll er sich an ihm vergangen und das Kinderheim wieder verlassen haben. Der Junge soll daraufhin mit dem Mädchen in Streit geraten sein und es dabei erdrosselt haben. Für den Prozess sind 39 Zeugen geladen, darunter auch der elfjährige Junge.

 

Update 12:30 Uhr

Was in der Nacht im April 2023 in einem Kinderheim in Wunsiedel passiert ist, wird seit heute vor dem Landgericht Hof verhandelt. Zum Auftakt heute hat der 25-Jährige Angeklagte in einer Erklärung über seinen Anwalt die meisten Punkte gestanden. Konkret soll der Angeklagte wegen der schwierigen finanziellen Situation Einbrüche begangen haben. Gegenstände hat er geklaut und teilweise verkauft. Auch in das Wunsiedler Kinderheim ist er eingebrochen. Ein 11-jähriger Junge habe ihn damals ertappt. Laut der Erklärung des Angeklagten, soll der Junge ihn dazu gebracht haben, vor ihm zu onanieren und später die 10-Jährige Lena vergewaltigt zu haben. Der Junge soll das Mädchen später umgebracht haben. Davon habe der Angeklagte aber nichts gewusst und das auch nicht gewollt.

 

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