Prozess in Schweinfurt: Unternehmer wegen Schwarzarbeit vor Gericht

26. Februar 2026 , 07:43 Uhr

Ein 47-jähriger Unternehmer muss sich heute vor dem Landgericht Schweinfurt verantworten. Er soll zwischen 2015 und 2017 Mitarbeiter schwarz bezahlt und Sozialabgaben nicht abgeführt haben. Laut Anklage flossen rund 841.000 Euro an Schwarzlöhnen, dazu kommen über 521.000 Euro nicht gezahlte Sozialabgaben – insgesamt etwa 1,36 Millionen Euro Schaden für die AOK Bayern und die BG Bau. Der Mann soll in seinem Eisenflechtbetrieb Arbeitsstunden nicht vollständig erfasst und fällige Beiträge nicht überwiesen haben – in 39 Fällen. Das Gericht prüft nun die Vorwürfe und mögliche Konsequenzen.

Das könnte Dich auch interessieren

15.04.2026 Bamberger Rathaus-Affäre: Rückzahlungen nicht möglich Die Bamberger Rathaus-Affäre beschäftigt weiter die Justiz. Wie der Fränkische Tag aktuell berichtet, hat sich vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth bestätigt, dass über Jahre hinweg fragwürdige und teils illegale Sonderzahlungen an Mitarbeiter gängige Praxis waren. Im Mittelpunkt stand jetzt die Frage, ob die Stadt Bamberg zu viel gezahltes Geld zurückfordern kann. Die Richter machten jedoch deutlich: 15.04.2026 Blitzmarathon in der Region Bamberg-Forchheim Heute ist wieder Blitzmarathon, der 13. inzwischen. Dann kontrolliert die Polizei wieder 24 Stunden lang verstärkt die Geschwindigkeit auf den Straßen, beispielsweise im Schulumfeld der Kapuzinerstraße in Bamberg, dort gilt Tempo 30. In der Region Bamberg/Forchheim gibt es insgesamt 24 angekündigte Messstellen, zum Beispiel auf der B4 in Rattelsdorf oder der B470 in Behringersmühle. Bemerkenswert 14.04.2026 Historisches Tropfhaus in Lisberg soll neues Leben bekommen In Lisberg im Landkreis Bamberg wird ein besonderes Stück Geschichte wiederbelebt: Ein jahrhundertealtes Tropfhaus soll nach jahrzehntelangem Leerstand saniert werden. Die sogenannten Tropfhäuser dienten früher als einfache Unterkünfte für Handwerker und Tagelöhner – und gelten heute als seltene Zeugnisse früher Wohnformen. Bürgermeister Michael Bergrab betont die Bedeutung für die Region: In dieser ursprünglichen Form seien 14.04.2026 Bamberger Informatikerin erhält wichtigen Kommunikationspreis Die Bamberger Informatikerin Ute Schmid wird mit dem Communicator-Preis 2026 ausgezeichnet. Das haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Stifterverband mitgeteilt. Der Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für Wissenschaftskommunikation in Deutschland und ist mit 50.000 Euro dotiert. Schmid lehrt an der Universität Bamberg und leitet das Zentrum für Künstliche Intelligenz. Die Jury würdigt sie als Brückenbauerin