Der britische Prinz Harry hat während seines mehrtägigen Besuchs in seiner alten Heimat einen Abstecher in ein Ziegengehege gemacht. Genauer gesagt, Harry nahm an einer Ziegen-Yoga-Session teil bei einem Besuch der Organisation Scotty’s Little Soldier, die sich um die Familien gestorbener Militärangehörigen kümmert.
Wie die britische Nachrichtenagentur berichtete, nahm der zunächst etwas zögerliche 41 Jahre alte Royal im Kreis mehrerer Kinder und Ziegen seinen Platz auf einer blauen Matte ein. Zu den Übungen gehörte demnach unter anderem, einer Ziege in die Augen zu starren. Als Harry mehrere der Tiere auf dem Rücken liegend über sich hinwegtrampeln ließ, rief er dem Bericht zufolge: «Autsch» und «Was machst du da?», als einer der Hufe in seinem Schritt landete – unter großem Gelächter der Umstehenden.
Prinz Harry hat selbst Erfahrung mit dem frühen Tod eines Elternteils gemacht. Seine Mutter, Prinzessin Diana, starb im August 1997 bei einem Autounfall in Paris, als er gerade einmal zwölf Jahre alt war. Die Arbeit mit Veteranen und deren Familien steht auch im Zentrum seines Herzensprojekts Invictus Games – das ist ein Sportwettbewerb für im Einsatz verletzte Militärangehörige.
Der jüngere Sohn von König Charles III. (77) hat sich vor mehr als sechs Jahren vom engeren Kreis der Königsfamilie losgesagt und lebt inzwischen mit seiner Frau Herzogin Meghan (44) und den beiden Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) im US-Bundesstaat Kalifornien. Vor wenigen Tagen besuchte das Paar erstmals seit mehreren Jahren mit den Kindern König Charles auf dessen Landsitz Highgrove in der Grafschaft Gloucestershire. Für beide Kinder dürfte es das erste bewusste Treffen mit ihrem Opa gewesen sein.
Quelle: dpa