Polizeibericht 14.09.2026

14. September 2026 , 10:53 Uhr

Bamberg-Land:

POMMERSFELDEN. Verkehrsbedingt musste am Sonntagnachmittag eine 32-jährige Autofahrerin abbremsen, als sie von der Staatsstraße 2263 nach rechts in Richtung B 505 einbiegen wollte. Dies erkannte ein nachfolgender 73-jähriger Opel-Fahrer zu spät und fuhr auf das Fahrzeug der 32-Jährigen auf. Durch den Anstoß erlitt die Skoda-Fahrerin leichte Verletzungen. Insgesamt wird der entstandene Blechschaden an beiden Autos auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

 

MEMMELSDORF. Leichte Verletzungen erlitt am späten Samstagnachmittag eine 68-jährige Pedelec-Fahrerin bei einem Verkehrsunfall. In der Hauptstraße fuhr die Seniorin offensichtlich aus Unachtsamkeit gegen einen ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw, Hyundai Tucson. Durch den Anstoß stürzte die Radlerin über den Lenker und zog sich Prellungen und Schürfwunden zu. An der Heckseite des Pkw entstand Schaden von ca. 2.000 Euro; am Pedelec belaufen sich die Reparaturkosten auf etwa 100 Euro.

 

EBRACH. Am Samstagmittag verunglückte ein 73-jähriger Motorradfahrer und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Auf der Strecke von Füttersee in Richtung Großbirkach kam der Yamaha-Fahrer nach einer Straßenkuppe nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte in eine angrenzende Wiese. Nach Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der Verletzte durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Am Motorrad entstand Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

 

LITZENDORF. Während des Festumzuges am Samstagnachmittag wollte ein Pkw-Fahrer in der Geisfelder Straße mit seinem Fahrzeug wenden. Zeitgleich fuhr eine Autofahrerin rückwärts aus einer Parklücke heraus. Um dies zu ermöglichen setzte der BMW-Fahrer ein Stück zurück und touchierte dabei eine Mauer. Am BMW entstand dabei ein Schaden von ca. 1.000 Euro. Die Autofahrerin fuhr davon. Zeugen der Unfallflucht sowie die Autofahrerin werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

 

Verkehrspolizei Bamberg:

 

Bamberg.   Am Sonntag kam es bei starken Regenfällen in den Landkreisen Bamberg und Forchheim zu zahlreichen Aquaplaning-Verkehrsunfällen auf den Autobahnen. Leider wählten viele Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit bei den vorliegenden schlechten Witterungsverhältnissen viel zu schnell und mussten dafür die Konsequenzen erleiden.

Gleich am Sonntagmorgen schleuderte eine 35-jährige Frau mit ihrem BMW auf der A70 (Richtung Bayreuth) bei Stadelhofen heftig in die Mittelschutzplanke und kam anschließend entgegen der Fahrtrichtung stehend auf dem Seitenstreifen zum Stillstand. Leider wurde sie dabei leicht verletzt und kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Der BMW wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf über 30.000 Euro geschätzt.

Am Sonntagabend nahmen die Unfälle dann erheblich zu. Zuerst fuhr gegen 18:20 Uhr am Autobahnkreuz Bamberg ein 30-Jähriger mit einem BMW zu schnell auf die A70 in Richtung Bayreuth auf. Dabei brach ihm in der Auffahrtskurve im Starkregen sein Heck aus und er krachte in die Mittelschutzplanke. Er blieb dabei unverletzt, aber es entstand Gesamtschaden von etwa 6.000 Euro.

Noch nicht mal eine Stunde später setzte ein 36-Jähriger mit einem VW auf der A70 (Richtung Schweinfurt) bei Oberhaid zu einem Überholmanöver an. Laut eigenen Angaben sei er etwa 150 km/h gefahren, obwohl die Fahrbahn im Starkregen bereits deutliche Pfützenbildungen zeigte. So kam er ins Schleudern, drehte sich über beide Fahrstreifen und krachte in die Außenschutzplanke. Zahlreiche Trümmerteile wurden über die gesamte Fahrbahn verteilt. Er blieb ebenfalls unverletzt, aber der VW musste abgeschleppt werden und der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.

Extrem hoher Sachschaden entstand etwa eineinhalb Stunden später, als ein 40-Jähriger mit einem angemietetem Porsche auf der A73 in Richtung Nürnberg unterwegs war und diesen bei Strullendorf schrottete. Er verlor im Starkregen aufgrund völlig unangepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über den Sportwagen und krachte heftig in die Mittelschutzplanke. Auch er blieb mit viel Glück unverletzt, aber der Gesamtschaden wird hier auf über 180.000 Euro geschätzt.

Die Verkehrspolizei bedankt sich bei den zahlreichen Feuerwehren, die hier überall tatkräftig im Einsatz waren.

Am frühen Morgen sprach zuletzt noch ein 33-Jähriger bei der VPI Bamberg vor und meldete, dass er mit einem Ford bereits gegen 19:00 Uhr bei Hirschaid auf der B505 in Aquaplaning geraten und nach zweimaliger Drehung in die Schutzplanke gekracht sei. Da der Ford danach nicht mehr fahrbereit gewesen war, hatte er sich von einem Freund abschleppen lassen und sich dabei unerlaubt von der Unfallstelle entfernt.  Erst zu Hause bemerkte er, dass er bei dem Unfall sein vorderes Kennzeichen verloren hatte, was ihn dazu veranlasste, sich selbst bei der Polizei zu stellen. Die Unfallstelle und auch sein Kennzeichen konnten daraufhin aufgefunden werden. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 5.000 Euro. Ein Strafverfahren wegen Unerlaubten Entfernen vom Unfallort wurde eingeleitet und auch eine Beihilfehandlung durch seinen Freund wegen des Abschleppens geprüft.

Forchheim.   Am späten Sonntagabend war eine 54-Jährige mit einem Seat auf der A73 in Richtung Nürnberg unterwegs und wollte bei Forchheim im Starkregen einen anderen Verkehrsteilnehmer überholen. Beim Wechsel auf den linken Fahrstreifen übersah sie jedoch einen von hinten herannahenden Mercedes mit 34-jähriger Fahrerin. Diese konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und stieß mit dem Seat zusammen. Beide Autos krachten in die Mittelschutzplanke und der Seat geriet ins Schleudern, drehte sich mehrmals um die eigene Achse und krachte schließlich noch in die Außenschutzplanke. Beide Fahrer und auch der 60-jährige Beifahrer der Unfallverursacherin wurden dabei leicht verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Autos wurden erheblich beschädigt und abgeschleppt. Die Gesamtschäden werden auf etwa 45.000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn wurde ebenfalls stark verunreinigt und war für die Rettungs- und Aufräumarbeiten komplett gesperrt.

 

 

 

Forchheim:

 

Weilersbach: Am Freitag wurde zwischen 17.15 und 17.40 Uhr auf einem Parkplatz in der Ebermannstädter Straße ein grauer VW Golf von einem bislang Unbekannten am Kotflügel angefahren. Der Unfallverursacher flüchtete, ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von 1500 Euro zu kümmern. Zeugenhinweise bitte an die Polizeiinspektion Forchheim unter Tel. 09191/7090-0.

Forchheim: Von Samstagabend auf Sonntag wurde ein schwarzer E-Scooter der Marke Xiaomi in der Friedrich-von-Schletz-Straße gestohlen. Er hat einen Wert von ca. 600 Euro. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Forchheim unter Tel. 09191/790-0 zu melden.

 

 

 

Ebermannstadt:

 

Egloffstein. Am Samstag, den 12.09.2026 parkte eine 46-jährige Frau ihren blauen VW Caddy gegen 11.00 Uhr in der Hofeinfahrt einer Ferienwohnung in der Dr.-Neumeyer-Straße. Als sie um 14.00 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie fest, dass die Heckscheibe eingeschlagen war. Der Sachschaden beläuft sich auf 500,- EUR. Da es sich bislang um einen unbekannten Täter handelt, bittet die Polizeiinspektion Ebermannstadt um Hinweise unter Tel.: 09194 / 7388-0.

 

 

 

Verkehrspolizei Bayreuth:

 

A9 /Trockau. Ein betrunkener Lkw-Fahrer sorgte selbst bei erfahrenen Autobahnpolizisten für ungläubiges Kopfschütteln. Trotz schwerer Schäden am Fahrzeug wurde die Fahrt über zehn Kilometer fortgesetzt. Am Sonntagmittag gegen 13:00 Uhr stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth auf der A9 an der Anschlussstelle Trockau einen Lastkraftwagen fest. An dem Sattelanhänger waren vier der sechs Reifen zerstört. Anhand der Spuren wurde festgestellt, dass der Fahrer bereits mindestens über zehn Kilometer lang auf den Felgen fuhr. Dabei kam es zu Funkenflug und dem Verlust von Fahrzeugteilen. Es war nur glücklichen Umständen und dem Zufall zu verdanken, dass niemand gefährdet wurde oder sich ein schwerwiegender Unfall ereignete. Im Zuge der Kontrolle wurde schnell klar, warum der 46-jährige Mann aus der Ukraine seine Fahrt gleichgültig fortsetzte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille. Der Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen und es wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

 

 

 

Verkehrspolizei Erlangen: 

 

Leichte Verletzungen erlitt eine 18-Jährige gestern Abend (13.09.2026) bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn A 73 bei Baiersdorf. An ihrem Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Die junge Frau aus dem Landkreis Bamberg war gegen 20:50 Uhr bei nasser Fahrbahn mit ihrem Kleinwagen auf der A 73 in Richtung Bamberg unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Baiersdorf-Nord wollte sie vom linken auf den rechten Fahrstreifen wechseln. Dabei verlor sie bei einer Geschwindigkeit von etwa 130 km/h aufgrund von Aquaplaning die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Kleinwagen geriet ins Rutschen, kam über den Verzögerungsstreifen der Ausfahrt hinaus und durchquerte die Grünfläche im Bereich des Anschlussstellen-Herzstücks. Erst die Schutzplanke der Auffahrt konnte das Fahrzeug stoppen. Die 18-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der Pkw wurde erheblich beschädigt. Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug und an der Schutzplanke beläuft sich auf mindestens 10.000 Euro.

 

Erheblicher Sachschaden entstand gestern Abend (13.09.2026) bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn A 3 bei Behringersdorf. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Der 65-Jährige aus dem Landkreis Offenbach war gegen 21:45 Uhr mit seinem Sportwagen auf der A 3 in Richtung Würzburg unterwegs. Bei anhaltendem Regen und nasser Fahrbahn befuhr er den linken Fahrstreifen mit einer Geschwindigkeit von etwa 150 km/h. Kurz nach der Anschlussstelle Behringersdorf geriet das Fahrzeug ins Schlingern. Der Pkw prallte zunächst gegen die linke Betonschutzwand, schleuderte anschließend über alle drei Fahrstreifen und kam schließlich an der Außenschutzplanke zum Stillstand. Der Sportwagen wurde rundum erheblich beschädigt. Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug und an den Verkehrseinrichtungen wird auf mindestens 22.000 Euro geschätzt. Der 65-Jährige blieb unverletzt.

 

 

Erlangen: 
Am 11.09. gegen 18:30 Uhr wurde die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt über eine Person informiert, welche soeben aus zwei Lkws Diesel entwenden würde. Die Tat spielte sich auf einem Firmengelände am Hafen in Erlangen ab.
Der Anrufer, der bei der betroffenen Firma angestellt ist konnte mittels der dort vorhandenen Videoüberwachung sehen, dass eine männliche Person über den Zaun des Firmengeländes kletterte und sich anschließend an den Tanks zweier Lkws zu schaffen machte.
Als die Beamten vor Ort eintrafen, war der Mann bereits verschwunden. Aufgrund der guten Videoaufnahmen die den Polizeibeamten vorlagen, konnten sie jedoch einen 50-Jährigen Mann, welcher sich auf dem angrenzenden Firmengelände befand, als Tatverdächtigen ermittelt.
Der 50-Jährige Erlanger räumte schließlich die Tat gegenüber den Polizisten ein und zeigte diesen das Diebesgut in seinem Kleintransporter. Dort befanden sich mehrere Kanister mit Diesel gefüllt. Der Kraftstoff hatte einen Wert von ca. 150 Euro.
Auf den Erlanger kommt nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls zu.

 

Bei den hier angezeigten Meldungen handelt es sich um die Originalmeldungen der jeweiligen Polizeidienststellen. Die Inhalte wurden nicht von der Redaktion überarbeitet. radio-bamberg.de ist für die Inhalte nicht verantwortlich.

 

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