Bamberg Stadt:
BAMBERG. Donnerstagnachmittag befuhr eine 23-Jährige mit ihrem VW-Polo die Memmelsdorfer Straße stadteinwärts. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens musste die Autofahrerin abrupt abbremsen. Ein hinter ihr fahrenden 26-Jähriger erkannte dies zu spät, bremste zwar, rutschte aber aufgrund der nassen Fahrbahn mit seinem Kleinkraftrad auf den Pkw auf. Der 26-Jährige Mopedfahrer stürzte nach dem Zusammenprall und verletzte sich leicht. Er wurde zur Behandlung ins Klinikum Bamberg gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 800 Euro.
BAMBERG. Donnerstagabend gegen 21:30 Uhr konnte in der Coburger Straße ein Rollerfahrer dabei beobachtet werden, wie er auf das Heck eines dort geparkten grauen Peugeots fuhr. Anschließend entfernte sich der Unfallverursacher zu Fuß vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen riefen die Polizei Bamberg dazu. An den beiden Fahrzeugen konnten Sachschäden in Höhe von ca. 18.000 Euro festgestellt werden. Die Vespa wurde vor Ort beschlagnahmt. Die Polizei Bamberg-Stadt hat die Ermittlungen aufgenommen.
BAMBERG. Zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagfrüh wurde in der Adolf-Kolping-Straße ein dort geparkter, weißer Ford S-Max am Heck durch Unbekannt zerkratzt. Der dadurch entstandene Sachschaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt. Täterhinweise nimmt die Polizei Bamberg-Stadt unter der Tel.-Nr. 0951/9129-210 entgegen.
Verkehrspolizei Bamberg.
Oberhaid. Am Donnerstagnachmittag war ein 33-jähriger Mann mit einem Audi auf der A70 in Richtung Bayreuth unterwegs. Auf Höhe Oberhaid entschied er sich dazu, einen Lkw zu überholen und wechselte auf vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah er jedoch, dass von hinten gerade ein Mercedes mit deutlich höherer Geschwindigkeit angefahren kam, dessen 31-jähriger Fahrer den Audi gerade überholen wollte. Der Audi-Fahrer erkannte den Mercedes erst im letzten Moment und brach den Fahrstreifenwechsel wieder ab, nachdem er bereits bis zur Hälfte auf dem linken Fahrstreifen war. Der Mercedes-Fahrer leitete eine Vollbremsung ein und geriet dabei ins Schleudern. Der Mercedes drehte sich dabei mehrfach um die eigene Achse und krachte zuerst gegen die Mittelschutzplanke, dann gegen die Außenschutzplanke und kam schließlich quer auf dem Seitenstreifen zum Stillstand. Es kam dabei zu keinem Kontakt mit dem Audi, welcher somit unbeschädigt blieb. Glücklicherweise wurde niemand verletzt aber der Mercedes musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt.
Viereth-Trunstadt / Bamberg. Bereits am Montagabend fiel einer Zivilstreife der Verkehrspolizei ein junger Kradfahrer mit einer Aprilia auf, als er gerade bei der Anschlussstelle Viereth-Trunstadt von der A70 abfuhr, da er dabei mehrfach nur auf dem Hinterrad fuhr („Wheelie“) und sich dabei gleichzeitig in gefährlicher Schräglage befand. Im weiteren Verlauf maßen die Beamten mehrfache Geschwindigkeitsverstöße u.a. 112 km/h bei erlaubten 50 km/h an der Auffahrt zur B26, welche einen Gefahren- und Unfallschwerpunkt darstellt. Anschließend fuhr er durchschnittlich über 166 km/h außerorts weiter und überholte dabei mehrfach unter Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Deshalb entschlossen sich die Beamten zu einer Verkehrskontrolle und schalteten Blaulicht, Sirene und Anhalte-Signal ein. Nachdem dies der Fahrer erkannte, gab er sofort Vollgas und überholte mehrere andere Fahrzeuge trotz Gegenverkehr. Diese mussten ihm ausweichen, um einen Unfall zu vermeiden. Im Industriegebiet Trosdorf erreichte er bei erlaubten 70 km/h eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 186 km/h (eingetragene Höchstgeschwindigkeit der Aprilia 190 km/h). Die dortige Kreuzung überfuhr er trotz bereits mehrerer Sekunden andauernder Rotlichtphase ungebremst mit hoher Geschwindigkeit und zwang dabei mehrere kreuzende Fahrzeuge zum Vollbremsen. Hier glich es einem Wunder, dass es nicht zu einem schweren Unfall kam. Der Kradfahrer setzte seine gefährdende Hochgeschwindigkeitsfahrt fort. Die Verfolgung hingegen wurde kurze Zeit später letztendlich abgebrochen, um eine weitere Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer und auch des Kradfahrers selbst zu vermeiden. Dieser wurde stattdessen wenig später zu Hause bei seinen Eltern angetroffen. Es handelte sich um einen 18-Jährigen, welcher konfrontiert mit der starken Beweislast die Fahrt schnell einräumte. Er erklärte sein Verhalten mit der Angst vor einer Polizeikontrolle. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bamberg wurde sein Führerschein sichergestellt. Er muss sich nun neben zahlreicher Verkehrsverstöße wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und verbotenem Kraftfahrzeugrennen mit Gefährdung verantworten.
Bamberg. In der letzten Nacht fielen einer Streife der Verkehrspolizei gleich zwei Pedelec-Fahrer in Bamberg auf, welche augenscheinlich stark alkoholisiert unterwegs waren. Zunächst erkannten sie am späten Donnerstagabend in der Bamberger Innenstadt einen Pedelec-Fahrer mit starken Schlangenlinien, welcher nach Erblicken des Streifenwagens äußerst unsicher abstieg und anschließend weiterschob (ebenfalls unter starken Schlangenlinien). Bei der Kontrolle zeigte sich der 62-Jährige verbal aggressiv, obwohl er sich kaum auf den Beinen halten konnte. Er willigte schließlich doch in einen freiwilligen Alkoholtest ein, welcher über 1,4 Promille anzeigte. Am frühen Freitagmorgen traf die gleiche Polizeistreife wieder in der Innenstadt auf einen weiteren Pedelec-Fahrer, welcher erhebliche Ausfallerscheinungen zeigte und einen extrem betrunkenen Anschein erweckte. Bei dem 39-jährigen zeigte ein freiwilliger Alkoholtest sogar 1,9 Promille. Beide Männer musste eine Blutentnahme erdulden und konnten ihren Weg danach nur zu Fuß fortsetzen. Beide erwarten nun jeweils ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Forchheim:
Forchheim: Zu einem Unfall mit einem leichtverletzten Fahrradfahrer kam es am Donnerstagnachmittag auf der Kreuzung Kraftwerkstraße/Krankenhausstraße. Eine 57jährige Mitsubishi-Fahrerin übersah beim Einfahren die Vorfahrt eines 41jährigen Fahrradfahrer, wodurch es zum Zusammenstoß kam. Der Radler stürzte und wurde leicht verletzt. Es entstand ein Schaden von 500 Euro.
Forchheim: Am Donnerstagabend kam es auf der Kreuzung Bayreuther Straße/Adenauerallee zum Zusammenstoß zwischen dem BMW eines 33jährigen und dem Audi eines 69jährigen. Der BMW-Fahrer übersah offensichtlich die rote Ampel. Beide Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 10.000 Euro.
Heroldsbach: Ein bislang Unbekannter Fahrzeugführer hat im Zeitraum vom 24. September auf den 07. Oktober in der Wimmelbacher Straße eine Hausmauer beschädigt. Er entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle und hinterließ einen Schaden von 5000 Euro. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Forchheim unter Tel. 09191/7090-0 zu melden.
Forchheim: Ein Unbekannter hat am Mittwochvormittag eine rote Fahrradtasche in der Willy-Brandt-Allee gestohlen. Das Rad mit der Tasche war dort an einem Geschäft abgestellt. Die Tasche hat einen Wert von 60 Euro. Zeugenhinweise bitte an die Polizeiinspektion Forchheim unter Tel. 09191/7090-0.
Forchheim: Am Donnerstagabend wurde dein 29jähriger Audi-Fahrer in der Fritz-Hoffmann-Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein Test ergab, dass der junge Mann mit 1.62 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Er musste sein Auto abstellen. Führerschein wurde sichergestellt und er bekommt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Erlangen:
Am 08.10.2026 gegen 22:30 Uhr wurde die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt wegen eines Einsatzes alarmiert, bei welchem es zu einer Schussverletzung durch eine Schreckschusswaffe gekommen sein soll. Aufgrund dessen, dass eine Waffe „im Spiel“ war, suchten mehrere Polizeistreifen die Einsatzörtlichkeit auf. Vor der Eingangstüre zum betroffenen Wohnanwesen wurden die Beamten dann von einer 65-Jährige Erlangerin in Empfang genommen. Sie schilderte, dass sich ihr 77-Jähriger Ehemann aus Versehen selbst in den Finger geschossen hätte. Die Beamten fanden den Mann im Inneren der Wohnung und versorgten dessen Verletzungen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, welcher diesen im Anschluss in die Unfallchirurgie brachte. Auf Nachfrage gab das Ehepaar an, dass sie gemeinsam in deren Wohnzimmer auf dem Sofa saßen und einen Film schauten. Währenddessen soll der 77-Jährige mit seiner geladenen Schreckschusspistole hantiert haben, wobei sich unbeabsichtigt ein Schuss löste. Der Mann verletzte sich dadurch an zwei Fingern, weil sich zum Zeitpunkt der Schussabgabe seine linke Hand im Bereich der Mündung befand. Warum der Erlanger mit der mit Reizgaskartuschen geladenen Schreckschusspistole vor dem Fernseher herumexperimentierte blieb unklar. Die Pistole, für die der 77-Jährige eine Erlaubnis hatte, nahm die Polizei zur Sicherheit mit.
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