Verkehrspolizei Bamberg:
Bamberg. Am Freitagvormittag fanden Mitarbeiter von Bamberg Service bei einem Kontrollgang in einem 7m-tiefen Sammelabwasserkanal unter dem Margaretendamm einen dort gefangenen Biber. Mittels eines Keschers konnte er festgesetzt und wieder ans Tageslicht verbracht werden. Von dort wurde der unverletzte Jungbiber vom Biberbeauftragten im nahen Main-Donau-Kanal entlassen. Wie der Biber in den Kanal gelangt war, konnte auch von der Wasserschutzpolizei Bamberg nicht mehr geklärt werden. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass jede mutwillige Störung des besonders geschützten Bibers, seines Dammes oder seines Baues zumindest eine Ordnungswidrigkeit darstellt, bei schwereren Verstößen sogar eine Straftat.
Stadt Bamberg:
BAMBERG. Zwischen Samstagabend und Sonntagfrüh wurde ein in der Adam-Senger-Straße geparkter Jeep/Avenger von Unbekannten angefahren und beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden am Kühlergrill in Höhe von ca. 1.000 Euro zu kümmern. Täterhinweise nimmt die Polizei Bamberg-Stadt unter der Tel.-Nr. 0951/9129-210 entgegen.
BAMBERG. Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagfrüh beschädigten Unbekannte in der Brennerstraße einen schwarzen VW. Der entstandene Sachschaden am rechten Außenspiegel beläuft sich auf ca. 200 Euro. Die Polizei Bamberg-Stadt sucht nach Zeugen, die etwas beobachten konnten. Diese werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129-210 zu melden.
BAMBERG. Eine Streife der Polizei Bamberg-Stadt beobachtete am Sonntagabend einen 43-Jährigen, der mit seinem Fahrrad am Obstmarkt über eine rote Ampel fuhr. Bei der Verkehrskontrolle fielen sofort drogentypische Ausfallerscheinungen auf. Ein durchgeführter Test schlug auf verschiedene Drogen an. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt, sein E-Bike blieb vor Ort stehen. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt.
Stadt und Landkreis Forchheim:
Pretzfeld. Am Sonntag, 08.02.2026 um 20.34 Uhr, wurde eine 23-jährige Autofahrerin kontrolliert. Da deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar war, wurde ein Test durchgeführt, der 0,94 Promille ergab. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und eine Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz folgt.
Erlangen:
Erlangen. Bereits Anfang November 2025 fiel ein 32-jähriger Erlanger im Innenstadtbereich auf, wie er gerade dabei war die Fensterscheiben des Drogeriemarkt Müller in der Nürnberger Straße, sowie das angrenzende Verbindungshaus mit Graffiti zu besprühen. Der Sprayer brachte hier Schriftzüge an, welche in Bezug zu dem Fürther Fußballzweitligisten stehen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Der Herr wurde unmittelbar nach seiner damaligen Tat festgenommen und wurde nach erfolgter Sachbearbeitung wieder entlassen. (hierzu erging bereits am 01.11.2025 eine Pressemeldung der PI Erlangen-Stadt) Anfang Dezember stellten Beamte der Polizeiinspektion Erlangen ein Graffiti an der Außenseite des Dienstgebäudes in der Schornbaumstraße fest. Dies war hinter einem
Buschwerk an der östlichen Seite angebracht worden. Die Ausgestaltung und insbesondere die Signierung des Graffitis deuteten sofort auf den 32-Jährigen hin. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen konnte nun belastendes Beweismaterial bei dem Herrn aufgefunden werden. Der Graffitisprayer zeigte sich geständig. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro. Der Mann muss sich nun wegen mehrerer Taten von Sachbeschädigungen vor Gericht verantworten.
Erlangen. Am 06.02.2025, gegen 13:40 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle Nürnberg ein medizinischer Notfall in einem Wohnanwesen im Ortsteil Tennenlohe mitgeteilt. Der verständigte Rettungsdienst konnte einen 23-jährigen vor Ort antreffen, welcher
behandlungsbedürftig war. Der Herr lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch vehement ab und zog sich in sein Zimmer zurück. Laut Familienangehörigen soll der Herr im Besitz einer erlaubnisfreien Schusswaffe sein und verweigerte jegliche Kommunikation. Die Erlanger Polizei beorderte aufgrund dieser Erkenntnisse mehrere Kräfte zu der Einsatzörtlichkeit. Der 23-jährige Erlanger konnte letztendlich von Polizeikräften widerstandslos festgenommen werden. Die erlaubnisfreie Schreckschusswaffe wurde in seinem Zimmer aufgefunden und als Beweismittel behandelt. Der Herr wurde anschließend vom Rettungsdienst zur ärztlichen Behandlung in ein Erlanger Klinikum verbracht.
„Bei den hier angezeigten Meldungen handelt es sich um die Originalmeldungen der jeweiligen Polizeidienststellen. Die Inhalte wurden nicht von der Redaktion überarbeitet. radio-bamberg.de ist für die Inhalte nicht verantwortlich.“