Zehntausende Menschen haben das Annafest in Forchheim nach Einschätzung der Polizei auch in diesem Jahr friedlich gefeiert. Trotz hoher Besucherzahlen und einiger alkoholisierter Gäste spricht die Polizei von einem insgesamt ruhigen und familiären Festverlauf.
An den beiden Festwochenenden waren die Einsatzkräfte am stärksten gefordert. Sechs Besucher müssen sich wegen Widerstands oder tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten, mehrere Polizisten wurden dabei leicht verletzt. Die Zahl der Körperverletzungen auf dem Festgelände ging im Vergleich zum Vorjahr zurück und blieb im einstelligen Bereich. Schwere Verletzungen gab es dort nicht.
Für Aufsehen sorgte außerdem ein brennendes Dixi-Klo an der Shuttlebus-Haltestelle. Die Polizei hat einen Tatverdächtigen ermittelt und prüft nun, ob das Feuer vorsätzlich oder fahrlässig verursacht wurde. Außerdem registrierten die Beamten eine sexuelle Belästigung, mehrere Sachbeschädigungen, zwei Verkehrsunfälle sowie mehrere Trunkenheitsfahrten mit Fahrrad, E-Scooter und Auto. Der gemeldete Verdacht auf den Einsatz von K.-o.-Tropfen bestätigte sich nicht.
Die Polizei lobt abschließend die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Forchheim, dem Sicherheitsdienst sowie den Rettungs- und Hilfsorganisationen und zieht insgesamt eine positive Bilanz des Annafests 2026.