Fußball-Bundesliga

Poker um Upamecano: Fehlen nur noch die Unterschriften?

03. Februar 2026 , 12:47 Uhr

Ein Ende in der Causa Dayot Upamecano ist in Sicht. Der FC Bayern München würde mit dem Verteidiger einen langen Vertragspoker erfolgreich abschließen.

Im Vertragspoker zwischen dem FC Bayern München und dem französischen Fußball-Nationalspieler Dayot Upamecano könnte es nun schnell gehen. Der «Bild» zufolge werden die neuen Arbeitspapiere aktuell aufgesetzt. Demnach würden «nur noch die Unterschriften beider Parteien» unter dem angeblich bis Ende Juni 2030 datierten neuen Vertrag fehlen. Offizielle Angaben gab es zunächst nicht.

Die Verhandlungen zwischen den Münchnern und Upamecano (27) ziehen sich schon lange hin und haben zuletzt für Aufsehen gesorgt. Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß macht für das lange Warten des FC Bayern auf eine Entscheidung das Management von Upamecano verantwortlich. «Ich weiß, dass er und seine Familie sich in München sehr wohlfühlen. Ich fürchte jedoch, dass seine Berater alles tun werden, um ihn aus München wegzulotsen», sagte Hoeneß dem «Kicker».

Hoeneß war «entsetzt»

Der 74-Jährige kritisierte dieses Gebaren scharf. «Über dieses Verhalten bin ich entsetzt», sagte Hoeneß. Öffentliche Attacken des Vereinspatrons gegen Spielerberater sind nicht neu. Sie gab es auch schon bei anderen Bayern-Profis, deren Zukunft in der Vergangenheit offen war.

Der Vertrag von Upamecano beim Bundesliga-Tabellenführer läuft am Saisonende aus. Der neue Kontrakt soll ihm laut Berichten ein hohes Jahresgehalt von angeblich 20 Millionen Euro, ein Handgeld in ebenfalls zweistelliger Millionenhöhe und eine von der Spielerseite geforderte Ausstiegsklausel bescheren.

Upamecano war im Sommer 2021 für mehr als 40 Millionen Euro von RB Leipzig zu den Bayern gewechselt. Unter Trainer Vincent Kompany ist er einer der absoluten Leistungsträger und Stammspieler in München.

Quelle: dpa

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