Fußball-Bundesliga

«Ping-Pong-Spiel»: FC Augsburg verschenkt wieder Führung

19. Januar 2026 , 05:44 Uhr

Wieder reicht dem FC Augsburg eine Führung nicht zum Sieg. Die Sorgen nach dem wilden Remis gegen den SC Freiburg bleiben. Der Trainer verlangt von seinen Augsburgern Mut.

Der erste Sieg für den FC Augsburg in diesem Fußball-Jahr ist für Trainer Manuel Baum eine Frage der Zeit. «Wir machen kleine Schritte nach vorn, es reicht aber im Moment nicht für drei Punkte. Es ist wieder mega ärgerlich, dass du mit einer 2:0-Führung es nicht über die Ziellinie bringst», klagte Baum nach dem 2:2 (0:0) am Sonntag gegen den SC Freiburg.

Drei Tage nachdem die Augsburger in der Fußball-Bundesliga gegen Union Berlin (1:1) in der Nachspielzeit den bitteren Ausgleich kassiert hatten, gingen sie mit einem Doppelschlag nach dem Seitenwechsel in Führung. Dann schlugen die Freiburger zu. «Wir sind auf dem richtigen Weg, aber in kleinen Schritten in Richtung Dreier unterwegs», sagte Baum.

Freiburger Comebackqualitäten

Gerade mal drei Punkte haben die Augsburger Vorsprung auf Relegationsplatz 16. Und am Samstag müssen die bayerischen Schwaben in München beim ungeschlagenen Spitzenreiter FC Bayern ran. «Wir haben schon noch ein bisschen mehr im Köcher», meinte Baum vor dem Gastspiel beim schier unbesiegbaren Rekordmeister.

Die Freiburger wiederum bewiesen Comebackqualitäten. «Die Reaktion ist bemerkenswert, es zeichnet die Mannschaft aus zurückzukommen», sagte Trainer Julian Schuster über seinen Tabellenachten.

Mit der Einwechslung von Jan-Niklas Beste (56. Minute) und dessen starken Standards sorgte der Freiburger Coach für die Wende. «Ich glaube, nicht nur mich, sondern auch die Mannschaft ärgert es», meinte Beste jedoch über den möglichen, dann aber doch verpassten Dreier in der Fremde.

Wird Mut belohnt?

Nach dem 2:2 entwickelte sich ein für die Zuschauer wilder Schlagabtausch. «Dann ist es ein bisschen ein Ping-Pong-Spiel», meinte Baum über das Hin und Her auf dem Rasen mit Chancen auf den Lucky Punch für beide Seiten.

Es war allerdings auch eine Einstellungssache. «Ich bin ein Fan von Mut, weil der wird am Ende mehr belohnt als Passivität», sagte der Augsburger Trainer über die offensive Herangehensweise seiner Mannschaft. Ob’s schon gegen den FC Bayern eine Belohnung gibt?

Quelle: dpa

 

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