In Forchheim sind auch in diesem Jahr wieder Schafe in der lebenden Krippe im Kaiserpfalzgraben zu sehen. Sie ist Teil des achtteiligen Krippenwegs, der in der Weihnachtszeit besucht werden kann. Die Tierschutzorganisation PETA übt jetzt Kritik: Tiere dürften nicht als lebendige Kulisse ausgenutzt werden, heißt es. Stattdessen solle die Stadt einen tierfreundlichen, also tierfreien Weihnachtsmarkt anbieten. Die Stadt verteidigt das Angebot: Die Schafe seien an einem geschützten Ort untergebracht, abseits des Publikums und vor Wetter geschützt. Ein hohes Gatter und Hinweise auf das Fütterungsverbot sorgen für Sicherheit. Die Stadt betont, dass die Tiere dort stressfrei leben können und nur durch einen gesicherten Zugang erreichbar sind.