Offener Streit in der Bamberger CSU eskaliert - Seitz sieht Neller seit 2006 "als Teil des Problems"

10. März 2026 , 11:48 Uhr

Die CSU in Bamberg hat bei der Stadtratswahl die meisten Stimmen bekommen und hat im kommenden Stadtrat wieder zehn Sitze. Im Zuge der Wahlanalyse bricht jetzt aber offener Streit aus. Nachdem der bisherige Fraktionsvorsitzende Peter Neller den Kreisvorsitzenden Gerhard Seitz angegriffen und indirekt zum Rückzug aufgefordert hat, schlägt dieser nun zurück. Gegenüber Radio Bamberg sagte Seitz, Peter Neller sei seit 2006 nie Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.


„Aus meiner Sicht steht er wie kein anderer für die internen Konflikte, die die CSU in Bamberg seit Jahren schwächen. Ich bin überzeugt, dass auch die Art des Wahlkampfes aus Teilen der Fraktion Melanie Huml bewusst geschadet hat. Wer eine Kandidatin glaubwürdig unterstützen will, muss geschlossen auftreten und ihr den Rücken stärken, statt mit eigenen Linien und Nebenschauplätzen zu beschädigen.“

Wenn die CSU in Bamberg eine echte Zukunft haben wolle, brauche es einen personellen und politischen Neuanfang. Für ihn sei klar, Peter Neller dürfe in dieser Partei künftig keine Funktion mehr haben, so Seitz weiter. Beide gehören wieder dem neu gewählten Stadtrat an. Sieben von zehn Stadtratsmitglieder der CSU waren bereits im alten Stadtrat vertreten.

Hier das gesamte Statement des Kreisvorsitzenden Gerhard Seitz gegenüber Radio Bamberg:

 

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