Oberfrankens Landwirte kämpfen mit schwacher Ernte

13. Juli 2026 , 06:47 Uhr

Die Getreideernte in der Region fällt in diesem Jahr eher mager aus. Das teilt der Bayerische Bauernverband aktuell mit. Eine erste Bilanz liegt zwischen durchschnittlich und unterdurchschnittlich. Besonders bei Roggen, Hafer und Weizen bleiben die Erträge hinter den Erwartungen zurück, sagt der oberfränkische Verbandspräsident Hermann Greif:
„Bei den späteren Getreiden, da wird es jetzt richtig heftig, weil der Weizen, vor allem der Roggen und der Hafer, die sind jetzt in diese Trockenheit und vor allem in diese gnadenlose 40 Grad Hitze reingefallen. Und da sind alle diese Pflanzen auf Notbetrieb gegangen und haben als Ergebnis dann wahrscheinlich sehr viele kleine Körner, die sind maximal noch für die Fütterung geeignet, aber niemals für die menschliche Nahrungsmittelerzeugung.“
Aber auch die hohen Preise für Dünger und Treibstoff belasten die Landwirtschaft. Laut Greif hätten viele Betriebe sogar schon ganz geschlossen.

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