Viele Wohnungen in der Region Bamberg-Forchheim sind laut einer neuen Analyse nur eingeschränkt für das Wohnen im Alter geeignet. Grundlage ist eine Untersuchung des Pestel-Instituts im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Baustoff-Fachhandel.
Demnach verfügen im Raum Bamberg-Forchheim nur rund 10.500 von gut 156.000 Wohnungen über eine begehbare Dusche. Damit gelten jeweils nur etwa sechs bis sieben Prozent der Wohnungen als wirklich seniorengerecht. Problematisch seien vor allem enge Hausflure, zu kleine Küchen und Bäder sowie fehlende Barrierefreiheit. Viele Wohnungen seien auch nicht für Rollatoren oder Rollstühle geeignet. Die Experten sprechen deshalb von einem erheblichen Nachholbedarf beim altersgerechten Umbau und fordern sogenannte „Boomer-Zuschüsse“ vom Bund.
Damit sollen Sanierungen einfacher und stärker gefördert werden, um den Wohnungsbestand schneller an die Bedürfnisse einer älter werdenden Bevölkerung anzupassen.