Niedermaier will Wirtschaft in den Mittelpunkt stellen

11. Juni 2026 , 14:46 Uhr

Seit gut einem Monat ist Sebastian Niedermaier Oberbürgermeister von Bamberg. Gestern Abend hat er sich bei einer Veranstaltung des Wirtschaftsclubs Bamberg den Fragen von Unternehmern und Interessierten gestellt. Rund 150 Gäste waren dazu bei Dr. Pfleger zusammengekommen.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen Niedermaiers Pläne für den Wirtschaftsstandort Bamberg. Dabei betonte der Oberbürgermeister erneut, dass die Wirtschaft das Fundament einer funktionierenden Gesellschaft sei. Ein konkretes Vorhaben soll bereits in diesem Monat auf den Weg gebracht werden: Der Stadtrat soll über die Gründung eines Wirtschaftsbeirats abstimmen. In diesem Gremium sollen Vertreter von Verbänden und Institutionen künftig ihre Vorschläge direkt in die kommunalpolitischen Entscheidungen einbringen können.

Nach der Veranstaltung zeigte sich Niedermaier beeindruckt von der Resonanz:

„Die Veranstaltung heute fand ich wirklich beeindruckend, auch das Feedback. So viele Leute, 150 jetzt nach dem Wahlkampf bei so einer Veranstaltung. Man sieht, wie sehr und wie wichtig den Bürgerinnen und Bürgern und auch den Unternehmen das Thema Wirtschaft wirklich ist. Deswegen haben wir hier im Wahlkampf auch den richtigen Ansatz gewählt. Und es ist genau richtig, dass die Leute jetzt kontrollieren. Wird das auch umgesetzt, was wir gesprochen haben, und genau das machen wir.“

Auch der Vorstandsvorsitzende des Wirtschaftsclubs Bamberg, Wilfried Kämper, zog ein positives Fazit:

„Ich muss ehrlich sagen, ich bin, wie man so sagt, „begeistert“ über die Frische, über die Offenheit, über den Optimismus, den er hier verbreitet hat und mit welcher Hemdsärmeligkeit er die Themen pragmatisch anpackt. Und was mich sehr freut, dass er diesen Wirtschaftsenat und diesen Wirtschaftsbeirat ins Leben ruft, wo er auch heute gesagt hat, der Wirtschaftsclub wird da auch einen Sitz mit drin haben.“

Mit der Veranstaltung setzte Niedermaier seinen Kurs fort, Wirtschaftspolitik zur Chefsache im Rathaus zu machen – ein Versprechen, das er bereits im Wahlkampf immer wieder in den Mittelpunkt gestellt hatte.

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