NGG fordert mehr Geld für Mitarbeiter in der Systemgastronomie

04. Juli 2024 , 19:27 Uhr

Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) fordert eine Lohnerhöhung für die Beschäftigten in der Systemgastronomie – McDonald’s, Burger King und Co. Der Verdienst in Fast-Food-Restaurants liege meist im „Light-Lohn-Spektrum“, wie es die oberfränkische Gewerkschaftssekretärin Inga Schneider ausdrückt. Einige zahlten nur den gesetzlichen Mindestlohn. Die NGG fordert einen Einstiegslohn von 15 Euro pro Stunde, zusätzliche 500 Euro im Monat für erfahrene Mitarbeiter, und mehr Geld für Auszubildende. Die Branche habe nach Corona und vor allem nach der Inflation einen enormen Nachholbedarf bei den Löhnen, so Schneider.

Das könnte Dich auch interessieren

07.09.2026 Gewerkschaft will mehr Geld für Reinigungskräfte Die IG Bau Oberfranken fordert zwei Euro mehr pro Stunde für Reinigungskräfte. Die Gewerkschaft will damit die Löhne im Gebäudereiniger-Handwerk deutlich anheben. Der Mindestlohn würde auf 17 Euro steigen, für die Glas- und Fassadenreinigung sind künftig 20,40 Euro pro Stunde vorgesehen. In der Region Bamberg-Forchheim arbeiten rund 1080 Menschen in 22 Unternehmen der Branche. Die IG 18.09.2026 NGG warnt vor Zuckersteuer 0606Eine mögliche Zuckersteuer sorgt in Oberfranken für Kritik. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten lehnt die Pläne der Bundesregierung ab. Sie befürchtet höhere Preise für Verbraucher und zusätzliche Belastungen für die Getränkeindustrie. Gerade in Oberfranken spiele die Branche mit ihrer hohen Brauereidichte eine wichtige Rolle, sagt NGG-Regionalgeschäftsführer Marcel Adelhardt. Im Gespräch sind Abgaben von bis zu 32 Cent 07.08.2026 Sternsinger im Erzbistum Bamberg sammeln 1,75 Millionen Euro für Kinder weltweit Die Sternsinger im Erzbistum Bamberg haben bei der diesjährigen Aktion Dreikönigssingen rund 1,75 Millionen Euro gesammelt. Das hat das Erzbistum jetzt mitgeteilt. Mit dem Geld werden Projekte für benachteiligte Kinder weltweit unterstützt – in diesem Jahr unter anderem in Bangladesch. Insgesamt waren Sternsingergruppen aus 348 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten im Erzbistum unterwegs. Rund um den 05.01.2026 Günstiges D-Ticket für Azubis in der Region Das Deutschlandticket ist mit Start ins neue Jahr fünf Euro teurer: 63 Euro müssen Kunden jeden Monat zahlen, wenn sie es für den Nahverkehr im ganzen Land nutzen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten findet das vor allem für Auszubildene eindeutig zu teuer. Für die 5.260 Azubis in der Region Bamberg/Forchheim sollte das Deutschlandticket günstiger sein, nämlich um