Mehr Wasserspeicher und mehr Druck in den Leitungen: Im Forchheimer Stadtteil Serlbach ist heute der neue Hochbehälter offiziell eingeweiht worden. Er versorgt ab sofort den Osten der Stadt mit Trinkwasser.
Das Speichervolumen wurde von 600 auf 1.200 Kubikmeter verdoppelt. Gleichzeitig verbessern sich die Druckverhältnisse unter anderem in Serlbach, Teilen des John-F.-Kennedy-Rings und in Winkelreuth.
Forchheims Dritter Bürgermeister Manfred Hümmer sieht das Projekt als wichtige Investition in die Zukunft: „Wir haben jetzt Vorsorge getroffen für die nächsten Jahrzehnte.“ Hintergrund ist auch der steigende Wasserbedarf durch die wachsende Industrie.
Insgesamt wurden rund 2,6 Millionen Euro investiert. Neben dem Hochbehälter wurden neue Leitungen gebaut und Flächen wieder aufgeforstet. Auf dem Dach erzeugt eine Photovoltaikanlage Strom für den Betrieb.
Auch die Wasserversorgung selbst soll künftig einfacher werden. Stadtwerke-Geschäftsleiter Christian Sponsel erklärt: „Somit können wir den Hochbehälter in Reuth, die Druckerhöhung in Reuth und die Druckerhöhung in der Breitenlohestraße mittelfristig auflösen und haben somit nur noch einen Betriebspunkt anstelle von drei.“
Der alte Hochbehälter aus dem Jahr 1960 wird stillgelegt, bleibt wegen seines Denkmalschutzes aber erhalten. Langfristig soll die neue Struktur die Wasserversorgung im Forchheimer Osten leistungsfähiger und effizienter machen.