Nach den bereits laufenden Gründungsarbeiten werden die Widerlager und Pfeiler errichtet. Bereits während der Stahlbetonarbeiten an den Unterbauten, wird im Fertigungswerk mit der Herstellung der Stahlbausegment für den Brückenüberbau begonnen. Nach der Anlieferung der Segmente mittels Schwertransporte werden diese auf der Baustelle aneinandergefügt. Das teilt das Staatliche Bauamt Bamberg mit.
Der Verkehr auf der B 505 ist durch die derzeit anstehenden Arbeiten nicht beeinträchtigt.
Das neue Brückenbauwerk im Zuge der B22 über die B505 wird als Ersatzneubau errichtet, um die Verbindung B22/St2244 wieder her- und die Anbindung an die Anschlussstelle Bamberg-Süd der A73 sicherzustellen. Der Neubau gewährleistet die kreuzungsfreie Führung des Verkehrs und trägt zur Leistungsfähigkeit des überörtlichen Straßennetzes bei. Aufgrund der hohen Verkehrsbedeutung der B505 als Verbindung zwischen den Autobahnen A73 und A3 sowie der B22 als Zubringer zum Bamberger Hauptverkehrsnetz, ist eine robuste und zukunftsfähige Konstruktion erforderlich.
Um die Bauzeit insgesamt zu verkürzen, wurde die Bauwerksgeometrie für das neue Bauwerk angepasst. Die neue Brücke besteht aus vier statt fünf Brückenfeldern. Außerdem werden Betonfertigteilen verwendet, so kann die Bauzeit insgesamt beschleunigt werden.
Ziel ist es den Bau des neuen Brückenbauwerks innerhalb von 18 Monaten abzuschließen.
Herausfordernde Rahmenbedingungen beim Bau
Da der Verkehr auf der B 505 während der Bauzeit größtenteils durchgängig aufrechterhalten wird, wird es in den unterschiedlichen Bauphasen verschiedene Verkehrsszenarien geben, diese werden mit ausreichend Vorlauf kommuniziert. Das Brückenbauwerk liegt im Bannwald- und Trinkwasserschutzgebiet der Stadt Bamberg. Hierdurch gelten besondere Auflagen, beispielsweise ist ein eigenes Tankstellenkonzept für die Baustellenfahrzeuge erforderlich.
Weiterhin muss das Oberflächenwasser durch spezielle Behandlungsanlagen gefiltert und aufbereitet werden, bevor es in den Sendelbach geleitet werden kann. Und auch für den Flora- und Faunaschutz wurden vorab der Maßnahme umfangreiche Ausgleichs- und Retentionsflächen angelegt und gestaltet.
In einem gemeinsamen Ortstermin haben sich Vertreter des Staatlichen Bauamtes Bamberg, Katrin Roth von der Regierung von Oberfranken, die Baureferentin der Stadt Bamberg, Frau Annegret Michler, sowie der 1. Bürgermeister von Strullendorf Herr Wolfgang Desel über den Baubeginn des neuen Brückenbauwerks informiert.
Daten und Fakten der neuen Brücke:
Gesamtlänge: 136 m
Breite: 12,10 m
Brückenfläche: 1.645 m²