Nestlé Biessenhofen: Wenn Kühe unter Solarmodulen grasen

24. April 2026 , 04:41 Uhr

Immer mehr Unternehmen suchen nach Wegen, Energie nachhaltiger zu erzeugen – am besten direkt vor Ort. Im Allgäu zeigt Nestlé jetzt, wie das gehen kann: mit einer Agri-Photovoltaik-Anlage, die grünen Strom für die Produktion liefert und gleichzeitig ermöglicht, die Fläche weiter landwirtschaftlich sogar für Kühe zu nutzen.

“Cow-PV”-Anlage deckt ein Viertel des Stromverbrauchs des Werks

Direkt neben dem Nestlé Werk in Biessenhofen ist eine neue Agri-Photovoltaik-Anlage an den Start gegangen. Mit einer Spitzenleistung von 4,5 Megawatt kann die sogenannte „Cow-PV“-Anlage etwa ein Viertel des Stromverbrauchs des Werks decken. Alexander von Maillot, Vorstandsvorsitzender von Nestlé Deutschland, freut sich: “Hier setzen wir Klimaschutz ganz konkret um, nutzen modernste Technologie und schaffen gleichzeitig echten Mehrwert für die Region und für die Tiere. Darauf bin ich nicht nur stolz – das ist genau die Art von Lösung, die wir jetzt bringen müssen.”

Investition verbessert auch die Wettbewerbsfähigkeit des Werks

Am Standort Biessenhofen produzieren rund 700 Mitarbeitende unter anderem Babynahrung, THOMY-Produkte und medizinische Ernährung für mehr als 80 Länder. Frank Brinkmann, Werkleiter in Biessenhofen, macht deutlich: “Auf unserem Weg zu weniger CO2 Emissionen ist es uns wichtig, dass Investitionen auch die Wettbewerbsfähigkeit des Werks verbessern. Mit dem Einsatz von Solartechnik zeigen wir in diesem Projekt, wie gut das gelingt.”

Die Solarmodule sind so aufgestellt, dass gleichzeitig noch Landwirtschaft möglich ist

Entwickelt wurde das Konzept gemeinsam mit BayWa., einem Partnerunternehmen für erneuerbare Energien, sowie Biolandwirt Gerhard Metz. Er erklärt: “Die Solarmodule sind so aufgestellt, dass darunter weiter Landwirtschaft möglich ist. Meine Tiere – an schönen Tagen können sie Gras fressen, können im Schatten liegen. Wenn es regnet, haben sie einen Schutz. Gleichzeitig wird auf der Fläche regionaler Ökostrom produziert. Das ist einfach eine runde Sache.”

Nestlé investierte rund drei Millionen Euro in die Anlage. Sie steht zugleich für einen größeren Weg des Unternehmens: Bis 2030 sollen die weltweiten Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 2018 halbiert werden, bis 2050 will Nestlé Netto-Null erreichen.

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der Nestlé Deutschland AG

Weiterführende Informationen

finden Sie unter nestle.de

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