Vorhersage

Nass, grau, ungemütlich - So wird das Wetter in Bayern

12. Februar 2026 , 05:44 Uhr

Das Wetter im Bundesland zeigt sich nicht von seiner besten Seite. Regnerisch, windig – und recht warm. Was der Wetterdienst für die kommenden Tage prognostiziert.

Es bleibt ungemütlich in Bayern: Die Meteorologen erwarten bis Freitag weiterhin Regen bei relativ hohen Temperaturen. Im Tagesverlauf bleibt es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wechselhaft. Es soll bis zu 12 Grad warm werden. 

In den Mittelgebirgen herrscht nach der Prognose bis etwa Freitag anhaltendes Tauwetter. Dabei können zeitweise bis zu 40 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 48 Stunden fallen. Im Allgäu können bis Freitagvormittag sogar zwischen 50 und 60 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.

Weiter oben in den Alpen könnte es hingegen bis zu 20 Zentimeter Neuschnee geben, in Hochlagen der Allgäuer Alpen sogar doppelt so viel. In Franken, das Ende Januar in ungewöhnlich viel Schnee in sehr kurzer Zeit versank, ist der Flockenwirbel derzeit kein Thema. 

Überflutungen in Franken 

Es wird windig, im Bergland stürmisch. Mit dem Tauwetter stiegen besonders in Franken die Wasserstände der Bäche und Flüsse – und damit auch die Überflutungsgefahr. Bereits am Mittwoch waren einige Wiesen und Straßen überschwemmt. Der Regen tut ein übriges; der Hochwassernachrichtendienst (HND) Bayern meldete in allen drei fränkischen Regierungsbezirken gestiegene Wasserstände. 

Besonders betroffen sind derzeit die Städte Ansbach, Erlangen, Bamberg und Coburg sowie die Landkreise Forchheim, Ansbach, Erlangen-Höchstadt, Bamberg, Coburg und Rhön-Grabfeld. Vorwarnungen gibt es für Bayreuth sowie die Landkreise Bayreuth, Kulmbach, Wunsiedel im Fichtelgebirge, Kronach, Bad Kissingen und Haßberge.

Solide Schneelage in Skigebieten

Trotz des Tauwetters und der vor allem nachmittags weichen Pisten melden die Skigebiete Alpen Plus mit Sudelfeld, Spitzing-Tegernsee und Brauneck-Wegscheid pünktlich zu den Faschingsferien eine solide Schneelage und einen nahezu vollständig geöffneten Betrieb. 

Die Lawinengefahr ist mangels Schnee gering, auch oberhalb der Waldgrenze herrscht laut dem bayerischen Lawinenlagebericht nur Stufe zwei. Es gebe zu wenig Schnee für Skitouren abseits gesicherter Pisten. Vereinzelt sei unter anderem oberhalb der Waldgrenze frischer Triebschnee problematisch, auch könnten im Altschnee kleine Schneebretter ausgelöst werden. Aber: Die Sturz- und Verletzungsgefahr sei derzeit größer als die Gefahr einer Verschüttung.

Quelle: dpa

 

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