Kriminalität

Nach Messerattacke in Ulm: Tatverdächtiger schweigt

19. Januar 2026 , 16:49 Uhr

Nach der Messerattacke in Ulm ist der mutmaßliche Täter vernehmungsfähig. Äußern will er sich laut Staatsanwaltschaft aber nicht.

Nach dem Messerangriff in einem Ulmer Einkaufszentrum schweigt der Tatverdächtige. Er sei mittlerweile vernehmungsfähig, mache aber von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der gesundheitliche Zustand eines der Opfer sei unverändert kritisch. Der 25-Jährige war lebensgefährlich verletzt worden. 

Gegen den mutmaßlichen Täter wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Er soll am vergangenen Mittwoch in einem Elektronikmarkt auf Angestellte eingestochen haben. Ein 22-jähriger Mitarbeiter und eine 36 Jahre alte Kollegin wurden laut Polizei leicht verletzt. 

Der Eritreer war auf der Flucht durch Schüsse der Polizei gestoppt und schwer verletzt worden. Er kam in ein Krankenhaus. Der Mann war laut Polizei bereits in der Vergangenheit wegen Gewaltdelikten aufgefallen und hatte bis Dezember eine Haftstrafe verbüßt. Die Ermittlungen zum Motiv laufen.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

15.01.2026 Nach Messerattacke in Ulm: Polizei sucht Motiv Nach dem Messerangriff in einem Ulmer Einkaufszentrum bleibt das Motiv unklar. Ein 25-Jähriger kämpft weiter um sein Leben. Einen Tag nach der Tat meldet sich auch ein weiteres Opfer. 19.01.2026 Borg Høiby soll 3,5 Kilo Marihuana transportiert haben Kurz bevor die Gerichtsverhandlung gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit beginnen soll, legt die Staatsanwaltschaft neue Anklagepunkte vor. Dabei geht es unter anderem um Drogen. 19.01.2026 Zwei Tote nach Schüssen in Rathaus in Tschechien Drama im historischen Rathaus: Sirenen, Hubschrauber und ein Großeinsatz der Polizei erschüttern Chribska. Die tschechische Kleinstadt liegt nahe der Grenze zu Sachsen. 19.01.2026 Aktivist stört AKW-Sprengung - Berufungsverfahren Ende April Ein Mann klettert auf einen Mast und verzögert die Sprengung der Kühltürme des AKW Grafenrheinfeld. Gegen ein späteres Gerichtsurteil geht der 38-Jährige vor - nun kommt es zur nächsten Verhandlung.