In Oberhaid fanden am Samstag der traditionelle Faschingszug und im Anschluss eine Faschingsveranstaltung statt. Viele tausende Zuschauerinnen und Zuschauer feierten ausgelassen die seit Wochen geplanten Veranstaltungen im Ort. Vor allem am späteren Abend musste die Polizei dann einige Male eingreifen, es gab Vandalismus, Streitigkeiten und Körperverletzungen. Gegenüber Radio Bamberg sagte Oberhaids 1. Bürgermeister Carsten Joneitis:
„Solche Vorfälle sind keineswegs zu entschuldigen. Gleichzeitig muss man aber klar sagen, bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung können wir als Veranstalter trotz sorgfältiger Planung und enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden nicht jedes individuelle Fehlverhalten vollständig verhindern.“
Joneitis wehrt sich nachdrücklich dagegen, dass seine Gemeinde in den sozialen Medien pauschal in ein schlechtes Licht gerückt wird:
„Der überwältigende Teil unserer Gäste hat friedlich, ausgelassen und respektvoll miteinander gefeiert. Oberhaid steht für Gemeinschaft, Lebensfreude und ein starkes Miteinander. Wir lassen uns durch das Fehlverhalten einzelner weder einschüchtern noch unser positives Bild beschädigen.“
Der Oberhaider Faschingszug bleibe ein Fest der Freude, der Tradition und des Zusammenhalts, so Joneitis abschließend.
Hier das ausführliche Statement des Oberhaiders Bürgermeisters Carsten Joneitis: