Nach der Kommunalwahl in Bamberg: Freude bei den einen, Abschiedsschmerz bei den anderen - und wie geht es für Melanie Huml von der CSU weiter?

10. März 2026 , 16:24 Uhr

Nach der Kommunalwahl ist es Zeit Bilanz zu ziehen und nach vorne zu blicken. Die CSU hat die meisten Stimmen bekommen und künftig wieder zehn Sitze im neuen Stadtrat. Ebenso Grünes Bamberg. Deren Fraktionsvorsitzender Christian Hader sagte gegenüber Radio Bamberg:


„Wir freuen uns sehr über das Ergebnis der Stadtratswahl, denn zusammen mit der CSU sind wir die größte Fraktion im neuen Bamberger Stadtrat. Das ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit der letzten Jahre und gleichzeitig auch ein klarer Gestaltungsauftrag, gerade auch mit dem Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl.“

Jetzt geht es für den Grünen Kandidaten Jonas Glüsenkamp am 22. März in die Stichwahl gegen den SPD Konkurrenten Sebastian Niedermaier.

 

Daniela Reinfelder wird im neuen Stadtrat nicht mehr für die BuB im Stadtrat sitzen. Gegenüber Radio Bamberg sagte sie, sie sei dankbar für die letzten 18 Jahre als Stadträtin, sieht die Entscheidung jetzt:

„Als neuen Beginn für neue Beziehungen, für einen neuen Aufbau und keinesfalls in diese Richtung eine missmutige Stimmung, sondern wir blicken einfach positiv auch weiterhin in die Zukunft.“

 

In der CSU blickt man – abseits der Auseinandersetzung zwischen Peter Neller und Gerhard Seitz – bereits auf die Zusammenarbeit mit den anderen Parteien im neu gewählten Stadtrat, in dem auch Melanie Huml vertreten sein wird:

„Wir hatten eine Kreisvorstandssitzung mit den neu bzw. wiedergewählten Stadträtinnen und Stadträten. Dabei wurde ich als Ansprechpartnerin für die anderen Fraktionen und Parteien gewählt, denn wir wollen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Stadtrat, um Bamberg voranbringen zu können.“

Die CSU ist im neuen Stadtrat die stärkste Fraktion – diese stellt traditionell den 2. Bürgermeister. Nach Radio Bamberg Informationen soll diese Diskussion allerdings erst nach der Stichwahl stattfinden.

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