Kriminalität

Mutmaßlich homophober Angriff in Münchner Straßenbahn

20. Februar 2026 , 13:53 Uhr

In einer Münchner Tram hält ein junger Mann mit seinen Begleiter Händchen - dann geht ein unbekannter Täter gewaltsam auf ihn los. Die Polizei vermutet: Der Übergriff war schwulenfeindlich motiviert.

Ein 23-jähriger Münchner ist Opfer eines wohl homophoben Angriffs in einer Tram geworden. Bei der Tat soll ihn ein unbekannter Täter bespuckt und geschlagen haben, wie die Polizei mitteilte. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits Ende Januar.

Opfer hielt Hand seines Begleiters

Der Mann war den Angaben nach in einer Straßenbahn in Richtung Karlsplatz unterwegs gewesen und hatte dabei die Hand seines Begleiters gehalten. Nachdem dieser ausgestiegen war, sei der Angreifer auf ihn zugekommen und habe in seine Richtung gespuckt. Anschließend habe er das Opfer mit Bier übergossen, die Flasche nach ihm geworfen und ihn mehrfach in den Brust- und Bauchbereich geschlagen. Danach sei der Täter ausgestiegen und geflüchtet.

Der 23-Jährige wurde leicht verletzt, musste jedoch nicht behandelt werden. Der aktuelle Ermittlungsstand lege nahe, dass es «aus homophoben Gründen» zu dem Angriff kam, teilte die Polizei mit.

Quelle: dpa

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