Straftaten in Chats

Missbrauchsbilder getauscht - mehr als 250 Verdächtige

05. Januar 2026 , 08:54 Uhr

In Chats sollen Hunderte Verdächtige Missbrauchsbilder und Gewaltdarstellungen angesehen haben. Nun ermittelt die Polizei.

Die Polizei ermittelt gegen mehr als 250 deutsche und ausländische Verdächtige, die in Chats mehr als 1.000 Nachrichten mit strafrechtlich relevanten Inhalten getauscht haben sollen. Darunter seien kinder- und jugendpornografische sowie verfassungs- und gewaltverherrlichende Inhalte gewesen, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern mit. Die Ermittler waren nach der Auswertung des Handys eines 20-Jährigen aus dem Landkreis Kelheim auf die möglichen Straftaten aufmerksam geworden. Auf dem Mobiltelefon hatten sie mehr als 1.500 Dateien mit kinderpornografischen Inhalten entdeckt. 

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Bislang seien mehr als 230.000 Nachrichten mit über 80.000 Dateianhängen von den Beamten gesichtet worden.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

28.12.2025 Mann nach Sturz in Donau von Frau gefilmt Ein Mann stürzt in Passau betrunken in die Donau. Während Rettungskräfte helfen, filmt eine Frau die Szene – sie bekommt nun Ärger mit der Polizei. 07.01.2026 Nötigung, Geldwäsche, Volksverhetzung? Halemba vor Gericht Ein Neonazi-Lied auf einer Geburtstagsfeier, mysteriöse Geldtransfers und ein angeblich eingeschüchterter Anwalt: Welche Rolle spielt der AfD-Politiker Halemba – und wie sieht es seine Fraktion? 07.01.2026 Helfer von Aschaffenburg zur Festnahme ausgeschrieben Ein Mann, der für seine Zivilcourage bei einer Messerattacke in Aschaffenburg ausgezeichnet wurde, ist nun zur Festnahme ausgeschrieben. Die Behörden wissen nicht, ob er Deutschland verlassen hat. 07.01.2026 AfD-Abgeordneter Halemba wegen Volksverhetzung vor Gericht Nach monatelangem Hin und Her steht der AfD-Landtagsabgeordnete Halemba vor Gericht. Es geht unter anderem um Volksverhetzung, Nötigung und Geldwäsche. Der 24-Jährige ist sich keiner Schuld bewusst.