Das globale Netflix-Publikum hat eine Schwäche für Spionage-Thriller-Serien: Innerhalb von rund zehn Tagen hat der deutsche Sechsteiler «Unfamiliar» weltweit schon gut 15 Millionen Abrufe gesammelt. Die Serie spielt in Berlin und dreht sich um ein früheres Agentenpaar (Susanne Wolff und Felix Kramer), das von seiner Vergangenheit eingeholt wird.
In der ersten kompletten Woche beim Streamingdienst Netflix (9. bis 15. Februar) gab es laut Wochencharts 10,4 Millionen Abrufe, in den Tagen davor (vom Start am 5. Februar bis zum 8. Februar) wurden 4,9 Millionen Abrufe gezählt.
In der vergangenen Woche war die Serie laut Netflix die sogenannte Nummer-eins-Show in 35 Ländern (darunter Brasilien, Finnland, Marokko, Nigeria, die Niederlande).
Damit war sie um einiges erfolgreicher als etwa die aktuelle Staffel des Kostümhits «Bridgerton», der als einer der größten Netflix-Erfolge gilt.
«Ein Agenten-Paar gerät vor der abgründigen und unverwechselbaren Kulisse Berlins in ein wendungsreiches Katz- und Mausspiel und damit an seine psychischen und körperlichen Grenzen», beschreibt die Produktionsfirma Gaumont ihren Überraschungshit.
Nach dem Ausscheiden aus dem Bundesnachrichtendienst (BND) betreiben die Ex-Agenten Meret und Simon ein geheimes Safe House, das Schutzsuchenden hilft. Doch eines Tages taucht eine Bedrohung aus der Vergangenheit auf. Auftragskiller, russische Agenten und auch der ehemalige Arbeitgeber BND dringen wieder in das Leben des Paares.
Verfolgungsjagden und Schießereien seien nichts gegen das, was den beiden bevorstehe, formuliert Netflix: «einander die Wahrheit zu sagen».
Autoren der Serie sind Paul Coates (Headautor), Kim Zimmermann und Alexander Seibt, Regie führten Lennart Ruff und Philipp Leinemann.
Neben Susanne Wolff und Felix Kramer sind etwa auch Samuel Finzi, Andreas Pietschmann, Henry Hübchen, Aaron Altaras und Maja Bons zu sehen. Die erste Staffel mit sechs Episoden hat eine Laufzeit von fünfeinviertel Stunden.
Quelle: dpa