Eisige Temperaturen

Millionen US-Amerikaner von Wintersturm betroffen

24. Januar 2026 , 11:15 Uhr

Die USA werden von einem heftigen Wintersturm getroffen. Die Behörden bereiten die Bevölkerung auf einen Notstand vor. Tausende Flüge werden gestrichen.

Millionen US-Amerikaner stellen sich auf einen der wohl härtesten Winterstürme der vergangenen Jahre in den Vereinigten Staaten ein. Wie der Sender ABC News berichtete, sind mehr als 180 Millionen Menschen in Alarmbereitschaft. 

Mindestens 18 Staaten haben demnach den Notstand ausgerufen, darunter New York, Texas, Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland, Louisiana, Arkansas, Tennessee, Alabama, Mississippi und Missouri. Für das Wochenende seien mehr als 8.000 Flüge gestrichen worden, hieß es.

Notunterkünfte vorbereitet 

«Millionen Menschen sind von katastrophalen Eis- und Schneeverhältnissen betroffen», schrieb der Sender CNN in der Nacht zum Samstag (Ortszeit). Die US-Medien veröffentlichten Bilder von leer geräumten Supermarktregalen und vorbereiteten Notunterkünften. 

«Das ist eine gefährliche Kombination aus viel Schnee und extrem niedrigen Temperaturen», sagte New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul. Mit der Ausrufung des Notstands können die US-Bundesstaaten – falls notwendig – deutlich schneller Hilfsgelder und Personal mobilisieren. Der Sturm werde sich über eine Entfernung von rund 3.000 Kilometern von New Mexico im Südwesten aus über das Wochenende bis nach Maine im Nordosten ausbreiten, warnte der Wetterdienst.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

23.01.2026 «Monstersturm» zieht auf – Millionen in den USA gewarnt Schnee, Blitzeis, arktische Kälte: Die USA bereiten sich auf einen der schwersten Winterstürme seit Jahren vor. 23.01.2026 Eisregen stoppt Schulbetrieb in Teilen Niedersachsens Sicherer Schulweg wegen extremer Glätte nicht möglich: Mehrere Landkreise im Westen Niedersachsens lassen sicherheitshalber die Schule ausfallen. Auf den Straßen ist die Lage schwierig. 21.01.2026 Vier Tote bei Überschwemmungen in Tunesien Ungewöhnlich starke Regenfälle im Mittelmeerraum sorgen für Chaos in Tunesien - und teils lebensgefährliche Zustände. Zwei deutsche Urlauber werden nur mit Glück aus den Wassermassen gerettet. 12.01.2026 40-Jähriger stirbt beim Eisbaden - Kamera läuft weiter In Wismar konnten Einsatzkräfte bei der Suche nach einem vermissten Eisbader nur noch die Leiche bergen. Der Mann hatte eine Kamera aufgestellt - sie lief noch, als die Rettungskräfte kamen.