Der Migrantinnen- und Migrantenbeirat (MiB) der Stadt Bamberg hat gestern zwei zentrale Forderungen an die Stadtspitze übergeben. Zum einen fordert der Beirat die Einrichtung eines Hauses der Kulturen, das Künstlern, Kulturschaffenden mit Migrationsgeschichte und interkulturellen Vereinen dauerhaft Räume für Arbeit, Begegnung und Präsentation bieten soll.
Zum anderen verlangt der MiB die Sicherung der Antidiskriminierungsberatung, deren Fortbestand nach dem Wegfall der Bundesmittel ab Januar 2026 gefährdet ist. Ohne städtische Finanzierung würde ein wichtiges Schutz- und Beratungsangebot für Menschen, die Diskriminierung erleben, wegfallen.
Die MiB-Vorsitzenden Marco Depietri und Mitra Sharifi betonen: „Bamberg muss kulturelle Vielfalt ermöglichen – und Diskriminierung entschieden entgegentreten. Beides ist Grundlage für ein gerechtes und lebenswertes Bamberg.“
Der Beirat signalisiert Bereitschaft, sein Netzwerk und seine Expertise in die Konzeptentwicklung einzubringen und erwartet nun ein klares Signal der Stadt.