Mehr Geld für Mini-Jobber: Seit Januar gilt der neue gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde. Davon müssten die über 36.000 Mini-Jobber im Raum Bamberg-Forchheim eigentlich profitieren. Doch die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten warnt: Nicht alle Arbeitgeber zahlen den neuen Mindestlohn auch tatsächlich. Die NGG warnt vor möglichen „schwarzen Schafen“ unter den Arbeitgebern und empfiehlt, die Januar-Lohnabrechnung genau zu prüfen. Entscheidend sei, dass neben dem Stundenlohn auch die tatsächlich geleistete Arbeitszeit korrekt erfasst werde. Wer Unterstützung braucht, etwa in der Gastronomie oder Lebensmittelherstellung, kann sich an die NGG Oberfranken wenden. Kritisch sieht die Gewerkschaft zudem die geringe Zahl staatlicher Kontrollen und betont: Der Mindestlohn komme nur an, wenn er auch konsequent überwacht werde – langfristig sei der Tariflohn die fairste Lösung.