Mehr EHEC-Fälle in Bayern: Gesundheitsämter warnen

04. September 2025 , 06:09 Uhr

Die Zahl sogenannter EHEC-Infektionen in Bayern ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Das geht aus Zahlen des Gesundheitsministeriums in München hervor. Bis Mitte August wurden 365 Fälle gezählt. 2024 waren es im gesamten Jahr 352. Viele Menschen in der Region Bamberg/Forchheim fragen sich: wie infiziert man sich eigentlich mit EHEC-Bakterien? 

Die Bakterien kommen beispielsweise im Darm von Rindern, Schafen oder Ziegen vor. Anstecken können wir Menschen uns durch den Kontakt mit infiziertem Kot. Bei Tieren sind die Keime harmlos, anders siehts bei uns Menschen aus. Typische Symptome sind Durchfall, Übelkeit und Bauchschmerzen. Besonders für Kinder kann es gefährlich werden, das geht bis hin zu Nierenschäden oder sogar dem Tod führen.

Die Gesundheitsämter in der Region Bamberg-Forchheim raten grundsätzlich: Hände gründlich waschen, Fleisch gut durchgaren, Rohmilch vermeiden und Obst sowie Gemüse sorgfältig waschen. Auch im Umgang mit Tieren – zum Beispiel im Streichelzoo – sollten Kinder danach Hände waschen.

Einen größeren lokalen EHEC-Ausbruch gibt es derzeit in Mecklenburg-Vorpommern, in Bayern ist aktuell eine Person betroffen.

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