Kaltes Vergnügen

Mehr als 1.800 Schwimmer trotzen eisiger Donau

31. Januar 2026 , 16:53 Uhr

Bei 2,6 Grad Wassertemperatur wagten sich rund 1.850 Menschen ins Wasser, manche nur in Badehose. Was das Donauschwimmen zum größten Winterschwimmen Europas macht.

Gerade einmal 2,6 Grad Wassertemperatur konnten die rund 1.850 Schwimmfans nicht bremsen. Beim traditionellen Donauschwimmen im oberbayerischen Neuburg stiegen sie dennoch in den Fluss. 

Die meisten der abgehärteten Schwimmer schützten sich allerdings mit Neoprenanzügen gegen die Kälte. Knapp 90 Unerschrockene stiegen nach Angaben der Veranstalter allerdings nur mit einfacher Badekleidung in die Donau. Diese Eisschwimmer mussten eine 400 Meter lange Strecke zurücklegen, die anderen schwammen vier Kilometer weit. Für die lange Strecke brauchten die schnellsten Teilnehmer etwa eine Stunde.

Ursprung im Jahr 1970

Das Donauschwimmen gilt als das größte Winterschwimmen Europas. Jedes Jahr kommen auch Teilnehmer aus anderen Ländern, um in die eisige Donau zu steigen.

Seinen Ursprung hat das frostige Vergnügen im Jahr 1970: Damals zeigten Taucher der Neuburger Wasserwacht bei einer Übung, dass sie auch im kalten Wasser Rettungseinsätze durchführen können. Bald darauf wurde daraus ein öffentliches Spektakel, und mit der Zeit nahmen immer mehr Menschen am Donauschwimmen teil.

Quelle: dpa

 

Das könnte Dich auch interessieren

31.01.2026 Schlittenhunderennen lockt Teilnehmer aus ganz Europa Internationale Teams auf steilen Abfahrten: Das Schlittenhunderennen im Grenzgebiet zwischen Bayern und Österreich zieht Hundefans aus vielen Ländern an. 31.01.2026 Schnee-Freuden: Lifte nach Jahren wieder in Betrieb Alle reden über Unfälle, Schneebruch, ausgefallene Busse? Der viele Schnee in Nordbayern hat auch schöne Seiten. Liftanlagen, die jahrelang pausieren mussten, gehen wieder in Betrieb. 29.01.2026 Kressbronn gewinnt Streit um Kurtaxe für Bootsbesitzer Jahrelang wurde gestritten, nun ist Schluss: Die Kurtaxe für Bootsliegeplätze in Kressbronn ist rechtens. Der VGH in Mannheim hat das letzte Wort gesprochen – und die Gemeinde darf kassieren. 29.01.2026 Anklage gegen Eltern nach tödlichem Badeunfall zweier Kinder Zwei Mädchen baden in einem See in Schweinfurt und ertrinken. Die Eltern stehen im Fokus der Ermittler. Haben sie gut genug aufgepasst? Das dürfte nun vor Gericht geklärt werden.