Forchheims Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz ist im Rahmen der konstituierenden Vollversammlung des Bayerischen Städtetags in Landshut in den Finanzausschuss des kommunalen Spitzenverbandes gewählt worden. Das teilt die Stadt Forchheim mit.
Mit der Neukonstituierung stellt der Bayerische Städtetag seine Gremien für die neue kommunale Wahlperiode auf. Im Finanzausschuss werden zentrale Fragen der kommunalen Finanzpolitik beraten – von der Finanzausstattung der Städte über den kommunalen Finanzausgleich bis hin zu den stetig wachsenden finanziellen Belastungen der Kommunen.
„Gerade vor dem Hintergrund der äußerst angespannten Haushaltslage unserer Stadt weiß ich, wie wichtig eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung der Kommunen ist. Städte dürfen mit immer neuen Aufgaben und steigenden Kosten nicht allein gelassen werden“, erklärt Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz.
Forchheim steht dabei beispielhaft für die Herausforderungen, mit denen zahlreiche Städte in Bayern derzeit konfrontiert sind. Schwankende Einnahmen, steigende Personal- und Sozialkosten sowie hohe Anforderungen an Infrastruktur, Bildung und kommunale Daseinsvorsorge engen die finanziellen Handlungsspielräume zunehmend ein. „Kommunen sind der Ort, an dem staatliche Aufgaben ganz konkret bei den Menschen ankommen. Wenn die finanzielle Basis der Städte dauerhaft geschwächt wird, geht es am Ende um die Frage, wie handlungsfähig kommunale Selbstverwaltung noch sein kann“, so Hebendanz.
Ihre Wahl in den Finanzausschuss des Bayerischen Städtetags versteht die Forchheimer Oberbürgermeisterin deshalb auch als Auftrag, die Erfahrungen und Interessen Forchheims auf bayerischer Ebene einzubringen. „Ich werde die besondere Situation Forchheims mit einer klaren Stimme vertreten. „Unsere Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen sehr deutlich, wo strukturelle Probleme in der kommunalen Finanzierung liegen. Diese Kenntnis möchte ich konstruktiv in die Arbeit des Finanzausschusses einbringen.“