Mainleuser Brandstifter geständig

24. August 2024 , 09:10 Uhr

Er hatte keine Lust auf Arbeit, deswegen sollte seine Arbeit brennen. Im Mainleuser Brandstifter-Prozess haben gestern alle drei Angeklagten ausgesagt und die Brände auch gestanden. Ein Anschlagsobjekt war ein Sonderposten-Baumarkt, in dem der 22-jährige Angeklagte Fabian gearbeitet hatte. Weil er nicht arbeiten wollte, versuchte er einen Molotov-Cocktail durch die Fenster zu werfen. Das hat aber nicht funktioniert. Das berüchtigte grüne Mordhaus von Mainleus hatten die drei Angeklagten angezündet, weil sie Aufmerksamkeit wollten. Die Zwillingsbrüder Fabian und Tobias waren aktiv bei der Feuerwehr und wollten mal wieder etwas löschen. Der dritte, der 19-jährige Jeffrey, wollte den Brand auf seiner Instagram-Seite posten. Außerdem hatte Fabian sogar eine Zeit lang im Mordhaus gewohnt. Er hatte „einen Brass auf das Haus“. Also einen Hass auf das Gebäude. Offenbar hatte ihn die Trinker-WG, die ihn dort aufgenommen und auch ihren Mitbewohner letztes Jahr getötet hatte, schikaniert.

Das könnte Dich auch interessieren

13.02.2026 Gericht verbietet Discounter Werbeaussagen zu E-Zigaretten Das Oberlandesgericht Bamberg hat einem Discounter mehrere Werbeaussagen zu E-Zigaretten verboten. Die Entscheidung mit dem Aktenzeichen 3 UKl 30/25 e erging bereits im Januar als einstweilige Verfügung und ist inzwischen rechtskräftig, wie ein Sprecher des OLG bestätigt. Geklagt hatte der Verband Pro Rauchfrei. Konkret ging es um mehrere Formulierungen auf der Seite netto-online.de, wie aus 02.02.2026 Bamberg: Vor dem Landgericht muss sich heute ein 30-Jähriger wegen Betrugs verantworten Dem Mann wird gewerbs- und bandenmäßiger Betrug in 77 Fällen vorgeworfen. Laut Anklage soll er als sogenannter Retention Agent in einem Callcenter in Tiflis gearbeitet und Anleger aus dem deutschsprachigen Raum dazu gebracht, Geld auf verschiedene Online-Trading-Plattformen einzuzahlen – mit dem Versprechen hoher Gewinne. Tatsächlich habe es aber weder echte Investitionen noch Auszahlungen gegeben. Vielmehr 13.10.2025 Versuchter Mord - 24jähriger in Bamberg vor Gericht Vor dem Landgericht Bamberg beginnt heute das Sicherungsverfahren wegen versuchten Mordes mit gefährlicher Körperverletzung. Angeklagt ist ein 24-jähriger Marokkaner. Er soll im vergangenen Dezember in der AEO Bamberg einem Mitbewohner mit einer Schere in den Rücken gestochen haben. Dieser wurde dabei lebensgefährlich verletzt, weitere Stiche konnten durch andere Bewohner verhindert werden. Laut Staatsanwaltschaft soll der 24.09.2025 Urteil nach gefährlicher Aktion an ICE-Strecke rechtskräftig Aus Protest gegen die staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen bringen Aktivisten 2021 einen ICE in Unterfranken zu einer Schnellbremsung – einer der Beteiligten wird dafür mit einer Haftstrafe büßen. Mehr als viereinhalb Jahre nach der gefährlichen Aktion an der Bahnstrecke Gemünden-Waigolshausen ist das Urteil gegen den Gegner der staatlichen Corona-Maßnahmen rechtskräftig. Das Bayerische Oberste Landesgericht in Bamberg habe