März gegen Mobbing: Im Fußballstadion “Miteinander” lernen

12. März 2026 , 16:11 Uhr

Mobbing passiert auf dem Schulhof, im Sportverein – und im Netz. Mit Unterstützung der DFL Stiftung und des Lernort Stadion e.V. ruft die Aktion Mensch deshalb den Aktionsmonat „März gegen Mobbing“ aus. Standorte der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga setzen im März einen Fokus auf ein diskriminierungsfreies Miteinander unter Jugendlichen – mit Aktionen, Workshops und Events vor Ort in den Fußballstadien.

Fast jede*r zweite Jugendliche in Deutschland ist von Mobbing betroffen

Wie gehe ich mit Mobbing und Diskriminierung um? Wie spreche ich Missstände an? Und was kann ich dagegen tun? Diese Fragen stehen im Zentrum des Aktionsmonats „März gegen Mobbing“, den die Aktion Mensch mit Unterstützung der DFL Stiftung und des Lernort Stadion e.V. initiiert. Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, macht deutlich: “Fast jede*r zweite Jugendliche in Deutschland ist von Mobbing betroffen und 61 Prozent haben Mobbingsituationen bereits beobachtet. Besonders erschreckend: Sowohl die Mehrheit der Opfer als auch der Zeug*innen spricht selten oder gar nicht über ihre Erfahrungen. An genau dieser Stelle setzt der Aktionsmonat an.”

Lernort Fußballstadion

Mit dabei sind Lernzentren an den Standorten von Profivereinen wie Leverkusen, Mönchengladbach, St. Pauli, Mainz oder Dortmund. Die vor Ort in den Fußballstadien stattfindenden Aktionen, Workshops oder Events haben zum Ziel, die Medienkompetenz zu stärken, die kritische Reflexion zu fördern und so einen Raum für Jugendliche zu schaffen, um Erfahrungen zu teilen und Strategien für ein verantwortungs- und respektvolles Miteinander zu entwickeln. Zum Beispiel in Bielefeld. Hier diskutieren Jugendliche über „Fairplay im Netz“. Romy hat teilgenommen und berichtet: “Ich war drei Tage lang in der Stadionschule in Bielefeld und wir haben über Social Media und über das Internet geredet. Ich würde den Leuten sagen, dass sie nicht die ganze Zeit Leute auslachen wegen ihrem Aussehen – oder generell.”

Die Angebote richten sich an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren und sollen dazu motivieren und dabei unterstützen, sich aktiv für Vielfalt, Respekt und Fairness einzusetzen – auf dem Spielfeld ebenso wie im digitalen Raum und im Alltag. Und das in einzigartiger Atmosphäre: mitten im Fußballstadion.

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit Aktion Mensch e.V.

Weiterführende Informationen

finden Sie unter www.aktion-mensch.de

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