Nachdem die Zentralstelle zur Bekämpfung von Cyber-Kriminalität bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg die Hintergründe aufgedeckt hat, ist ein 54-jährigen Diplom-Ingenieur aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt wegen jahrelangen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs über das Internet zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann hatte gestanden, über WhatsApp einem acht Jahre alten Mädchen auf den Philippinen jahrelang Anweisungen zu sexuellen Handlungen an sich, anderen Kindern und Erwachsenen erteilt zu haben. Mutter und Tochter hatte er bei einem Sexurlaub kennengelernt. Die Bamberger Generalstaatsanwaltschaft hatte elf Jahre Gefängnis gefordert.