Leitungssanierungen auf dem Kaulberg: Am 17. März beginnen die Arbeiten

06. März 2025 , 12:44 Uhr

Die Gas- und Wasserleitungen unter dem Kaulberg in Bamberg sind weit über 50 Jahre alt und täglich donnert der Verkehr darüber. Weil das nicht spurlos an den Leitungen vorbeigeht und in den letzten Jahren immer wieder Rohe gebrochen waren, erneuern die Stadtwerke diese seit 2023 nach und nach. Ab dem 17. März werden die Leitungen zwischen Laurenziplatz und Kroatengasse ausgetauscht, so Stadtwerke Sprecher Jan Giersberg:

„Die Baustelle passiert in diesem Jahr eine Engstelle, ein echtes Nadelöhr auf dem Kaulberg. Das heißt, dass wir die Straße in beide Richtungen voll sperren müssen. Der motorisierte Verkehr wird großräumig umgeleitet. Auch an die Fußgänger und Radfahrer haben wir gedacht, die kommen da noch dran vorbei. Die Busse fahren Umleitungen, die Anwohner kommen selbstverständlich noch zu ihrem Grundstück.“

 

Hier die Pressemeldung der Stadtwerke Bamberg:

 

Die Bauarbeiten zwischen Laurenziplatz und Kroatengasse nutzen die Stadtwerke auch, um veraltete Hausanschlüsse auszutauschen und den baMbit-Glasfaserausbau vorzubereiten. Bamberg Service erneuert im Anschluss an die Tiefbauarbeiten die Straßenoberfläche in der gesamten Breite und baut die Bushaltestelle auf dem Kaulberg barrierefrei aus. Stadt und Stadtwerke tragen Sorge, dass die Baustelle möglichst geringe Auswirkungen auf den Verkehr hat. Die Vollsperrung wurde so terminiert, dass sie sich nicht mit weiteren größeren Baumaßnahmen überschneidet. Um Zeit zu sparen, arbeiten am Baufeld zeitweise mehrere Bautrupps parallel. Bei einem Infoabend im November hatten Stadt und Stadtwerke die Bürgervereine, Bürgerinnen und Bürger, Schulen und Unternehmen detailliert über die Planungen informiert, Fragen beantwortet und Hinweise aufgenommen.

Am 12. März beginnt das Bauunternehmen mit der Einrichtung der Baustelle auf dem Laurenziplatz. Dadurch entfallen dort öffentliche Stellplätze. Wenn am 17. März die Bauarbeiten starten, muss der Kaulberg für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Nur Anwohner dürfen noch mit dem Auto zu ihrem Anwesen fahren. Fußgänger können die Baustelle passieren, Fahrradfahrer fahren durch die Laurenzistraße. Der Weltkulturerbelauf am 4. Mai ist von der Baustelle nicht betroffen.

Der motorisierte Durchgangsverkehr wird stadtauswärts – wie bereits im Jahr 2023 – über die Panzerleite und die Arthur-Landgraf-Straße umgeleitet. Die Straße „Am Knöcklein“ wird bis zur Ziegelgasse zur Einbahnstraße, die Altenburg und auch das Kaiser-Heinrich-

Gymnasium sind aus allen Richtungen erreichbar. Wer über den Kaulberg bergabwärts in die Innenstadt fahren möchte, muss während der Bauphase eine Umleitung über den Münchner Ring und den Heinrichsdamm nehmen. Alle Umleitungen werden weiträumig ausgeschildert.

Die Buslinien 901, 908, 912 und 937 werden umgeleitet und fahren nach einem Sonderfahrplan Stadtauswärts können die Haltestellen „Laurenzistraße“ und „Laurenziplatz“ und „Würzburger Straße“ (betrifft nur Linie 937) nicht bedient werden. Die Linien 901 und 912 fahren an der Haltestelle „Würzburger Straße“ ersatzweise am Bussteig 3 in der Artur- Landgraf-Straße ab. Stadteinwärts fahren die Busse über den Münchner Ring, daher entfallen die Haltestellen „Paradiesweg“ (Linie 901 und 937) bzw. „Hohes Kreuz“ (Linie 908 und 912) bis „Schönleinsplatz“.

Auch die Busfahrpläne der Linien 901, 908, 912, 937 und 918 müssen angepasst werden. Die Abfahrtszeiten sind bereits heute in der VGN Fahrplanauskunft sowie auf der Internetseite www.stadtwerkebamberg.de/kaulberg hinterlegt und werden bei Baustart vor Ort an den Haltestellen ausgehängt. An der Arthur-Landgraf-Straße wird

wieder eine zusätzliche Bushaltestelle errichtet. Für Schülerinnen und Schüler, die mit dem Busunternehmen Basel zu den Schulen fahren, verlängert sich die Fahrzeit, da die Busse ebenfalls eine Umleitung nehmen müssen.

In der Panzerleite müssen Bewohnerparkplätze gesperrt werden. Ersatzstellplätze befinden sich in der Oberen Dorotheenstraße und weiter oben in der Panzerleite. Am Schulplatz werden außerdem vorübergehend zwei Taxistände eingerichtet.

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