Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz könnte künftig komplett dem Landkreis Forchheim gehören. Die Stadt will ihre 50-prozentigen Anteile am Klinikum noch in diesem Jahr an den Landkreis übertragen. Darüber soll in der kommenden Woche der Finanzausschuss beraten, teilt die Stadt jetzt mit. Hintergrund sind die angespannten Finanzen der Stadt. Nach Angaben von Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz koste der Verlustausgleich für das Klinikum die Stadt aktuell rund 7,5 Millionen Euro pro Jahr. Mit einer Übertragung der Anteile soll der städtische Haushalt entlastet und gleichzeitig die Zukunft des Klinikums gesichert werden. Für Patienten und Beschäftigte würde sich laut Klinik-Geschäftsführung nichts ändern. Der Betrieb des Klinikums in Forchheim und Ebermannstadt soll wie bisher weiterlaufen.