Landkreis Bamberg: Stellvertreter von Landrat Maciejonczyk gewählt

18. Mai 2026 , 21:35 Uhr

Im Landkreis Bamberg steht die neue Landkreisführung offiziell fest. In der konstituierenden Sitzung des Kreistags wurden heute Wolfgang Möhrlein von der CSU und Bruno Kellner von den Freien Wählern zu den Stellvertretern von Landrat Johannes Maciejonczyk gewählt.

Maciejonczyk zeigte sich im Radio Bamberg Interview zufrieden mit der neuen Besetzung:
„Man braucht Stellvertreter, auf die man sich verlassen kann, die auch das zeitliche Engagement mitbringen können. Mit Wolfgang Möhrlein und Bruno Kellner sind das zwei ganz erfahrene Kollegen, die auch im ganzen Landkreis anerkannt sind. Von daher glaube ich, ist das eine gute Personallage insgesamt für den Landkreis.“

Wolfgang Möhrlein erhielt 48 Stimmen und übernimmt künftig das Amt des ersten Stellvertreters. Der langjährige Bürgermeister von Litzendorf bringt viel kommunalpolitische Erfahrung mit – unter anderem aus 29 Jahren Tätigkeit im Landratsamt und 18 Jahren im Kreistag. Im Radio Bamberg Interview sagte Möhrlein:
„Kommunalpolitik beruht viel auf Erfahrungen und Erfahrungswerten und gerade das Miteinander. Und ich glaube, jetzt haben wir Zeiten, wo viel gegeneinander geht. Und ich glaube, es ist wichtig, dass man hier Brücken baut. Und das war auch immer meine Aufgabe im Gemeinderat, aber auch hier bisher in der Arbeit im Kreistag. Und das möchte ich hier gern fortsetzen.“

Bruno Kellner von den Freien Wählern wird weiterer Stellvertreter des Landrats. Er war bereits in der vergangenen Wahlperiode erster Stellvertreter von Altlandrat Johann Kalb.

Inhaltlich stehen für die neue Landkreisführung jetzt vor allem Themen rund um Mobilität und öffentlichen Nahverkehr im Fokus. Dazu sagte Maciejonczyk:
„Also wenn wir viele Themen, die schlagend sind und die jetzt gleich auf uns zukommen werden, das Thema ÖPNV ist eines, das die Gremien ganz unmittelbar beschäftigen wird. Dazu haben wir jetzt auch den Ausschuss, unseren Umweltausschuss ergänzt und das Thema Mobilität, damit wir da nochmal ganz zielgerichtet ran gehen können, das wird sicherlich ein großes Sachthema sein, das so unmittelbar angepackt wird.“

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