Unglücke

Acht Lawinen-Tote: Opfer aus Österreich und Tschechien

18. Januar 2026 , 10:04 Uhr

Nun ist die Identität der Toten der drei Lawinenunglücke in Österreich klar. Sie stammen aus der Alpenrepublik und aus Tschechien. Einige von ihnen werden erst am Sonntag geborgen.

Die acht Toten der drei Lawinenunglücke in Österreich stammen aus Tschechien und Österreich. Das teilte die Polizei mit. 

Bei dem folgenschwersten Vorfall im Großarltal im Bundesland Salzburg kamen am Samstag demnach drei Männer im Alter von 53, 63 und 65 Jahren ums Leben. Auch eine 60-jährige Frau starb unter den Schneemassen. 

Im Bundesland Steiermark wurden im Raum Murtal drei Personen unter einer Lawine verschüttet. Für die drei Tschechen kam jede Hilfe zu spät. Die Bergung ihrer Leichen sollte am Sonntag erfolgen. 

Bei Bad Hofgastein wurde eine 58-Jährige bei einer Skitour vor den Augen ihres Mannes von einer Lawine erfasst. Auch in diesem Fall konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen. 

Alle Unglücke ereigneten sich bei Skitouren im freien Skiraum. 

Die Bergrettung wies erneut auf die brisante Lawinenlage hin. Der Schnee im hochalpinen Gelände sei sehr ungleich verteilt. Die Schneedecke habe eine sehr ungünstige Schichtung, so eine Sprecherin der Bergrettung. Sie erinnerte daran, dass bei der aktuellen Lawinenwarnstufe drei – auf einer fünfteiligen Skala – die meisten Unglücke passierten.

Quelle: dpa

 

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