In Bamberg startet morgen auf dem ehemaligen Metalluk-Gelände das Kontaktfestival. Bis einschließlich Sonntag stehen dann kulturelle Performances, Theaterstücke und Konzerte auf dem Programm.
Im Vorfeld des Festivals wird Kritik an zwei Veranstaltungen laut. Dabei handelt es sich zum einen um einen Workshop, an dem Mitglieder der Students for Palestine Würzburg teilnehmen sollten und um ein Konzert einer Rapperin aus Berlin. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Würzburg sieht dabei eine Nähe zum Antisemitismus. Die Veranstalter reagieren und haben zunächst den Workshop und später auch das Konzert abgesagt. In einer Mitteilung zur Absage des Workshops betonen die Verantwortlichen, das Kulturfestival stehe uneingeschränkt zur freiheitlich demokratischen Grundordnung. Man verurteile jede Form von Antisemitismus und Rassismus aufs Schärfste.
Eine Aufarbeitung der Absagen soll im Nachgang des Festivals passieren. Das Kontaktfestival wird ehrenamtlich organisiert und feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum.