Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 bringt insgesamt gute Nachrichten für Oberfranken: Die Zahl der Straftaten ist deutlich gesunken. Im vergangenen Jahr wurden rund 42.000 Fälle registriert – etwa 3.700 weniger als noch 2024. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre weiter fort.
Besonders erfreulich ist auch die Aufklärungsquote: Mit 71,6 Prozent liegt Oberfranken erneut deutlich über dem bayerischen Durchschnitt und bleibt damit Spitzenreiter im Freistaat. Laut Polizei ist das vor allem auf konsequente Ermittlungsarbeit, moderne Technik und die enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung zurückzuführen.
Trotz der insgesamt positiven Entwicklung gibt es aber auch Bereiche, die weiterhin im Fokus stehen. So ist die politisch motivierte Kriminalität wieder angestiegen – insbesondere im rechten Spektrum. Auch beim Callcenter-Betrug zeigt sich ein gemischtes Bild: Zwar sind die Fallzahlen gesunken, der entstandene Schaden liegt aber weiterhin bei über 2,4 Millionen Euro. Die Bekämpfung dieser oft international organisierten Betrugsmaschen bleibt deshalb ein wichtiger Schwerpunkt der Polizei.
Unterm Strich bleibt Oberfranken eine sichere Region. Die Polizei will auch in Zukunft auf Präsenz, Prävention und konsequentes Einschreiten setzen, um das Sicherheitsgefühl der Menschen weiter zu stärken.
Für Bamberg selbst stehen die aktuellen Zahlen noch aus: Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 für die Stadt und den Landkreis wird morgen vorgestellt.