Mutmaßliche Amoktat

Kreise: Schusswaffe stammte möglicherweise aus 3D-Drucker

09. Juli 2026 , 16:26 Uhr

Am Tag nach der mutmaßlichen Amoktat an einer Schule in Schongau steht die Aufarbeitung des Geschehens im Vordergrund. Es werden aber auch immer neue Details und Hintergründe bekannt - auch zur Waffe.

Nach der mutmaßlichen Amoktat im oberbayerischen Schongau werden immer weitere Details bekannt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur prüfen die Ermittler, ob es sich bei der Schusswaffe, mit der der mutmaßliche Täter einen Schuss abgab und die dann versagte, um eine per 3D-Drucker hergestellte Waffe handelt. Demnach gab der 16-Jährige an, sich die Waffe im Darknet besorgt zu haben.

Tatsächlich hätten die Ermittler eine eher geringe Zahl an Patronen sichergestellt, hieß es weiter. Die Waffe wurde nach dpa-Informationen bei einem Rucksack gefunden, den der 16-Jährige nach seiner Tat auf dem Schulhof im Umfeld des Tatorts deponiert habe. Er habe Polizeibeamte nach seiner Festnahme selbst darauf hingewiesen.

Bei dem Messer, mit dem der mutmaßliche Täter zwei Schülerinnen schwer verletzte, soll es sich jedenfalls um kein Haushaltsmesser handeln.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

09.07.2026 Kreise: Verdächtiger zeitweise vom Unterricht ausgeschlossen Am Tag nach der mutmaßlichen Amoktat an einer Schule in Schongau steht die Aufarbeitung des Geschehens im Vordergrund. Es werden aber auch immer mehr Hintergründe bekannt - auch zum Tatverdächtigen. 09.07.2026 Bürgermeister: «Schwarzer Tag» - Krisenteams an der Schule Am Tag nach der Messerattacke an einer Schule in Schongau steht die Aufarbeitung des Geschehens im Vordergrund. Wie Betroffene unterstützt werden - und was der Bürgermeister dazu sagt. 09.07.2026 Bürgermeister: «Ein Tag, der uns alle verändert hat» Schongau steht nach der Amoktat in einem Gymnasium unter Schock - und der Bürgermeister äußert sich mit bewegenden Worten. 09.07.2026 Ministerin: Schüler haben Mädchen wohl das Leben gerettet Am Tag nach der mutmaßlichen Amoktat an einer Schule in Schongau steht die Aufarbeitung des Geschehens im Vordergrund. Die Kultusministerin ist zu Gesprächen gekommen - mit Dank und einigen Zusagen.