Bosch ordnet seine Konzernstruktur in Deutschland neu. Der Unternehmensbereich Mobility und mehrere zentrale Servicebereiche sollen in eigenständige Tochtergesellschaften überführt werden, teilte der der Konzern heute mit. Rund 62.500 Beschäftigte wechseln dorthin. Die neuen Gesellschaften sollen am 1. August 2027 starten. Auch das Bosch-Werk Bamberg ist betroffen: Der Standort wird als Ganzes in die neue Mobility-Tochter übernommen. Für die Beschäftigten ändert sich dadurch nichts, wie eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage von Radio Bamberg mitteilt. Auch die vergangene Woche bekanntgewordene Verlängerung der Standortsicherung bis 2032 bleibt unberührt. Ende des Jahres werden 5.500 Menschen bei Bosch in Bamberg arbeiten. Bosch begründet die Neuordnung mit dem wachsenden Wettbewerbsdruck, vor allem aus Asien. Die Einheiten sollen schneller und näher am Kunden entscheiden können.