Kirchenaustritte belasten auch das Erzbistum Bamberg

23. Juli 2026 , 15:05 Uhr

Immer weniger Menschen gehören den großen Kirchen an – das spüren auch die bayerischen Bistümer finanziell. Im vergangenen Jahr haben rund 82.000 Menschen in Bayern die katholische Kirche verlassen, dazu kommen etwa 42.000 Austritte bei den Protestanten.

Auch das Erzbistum Bamberg muss sparen: Für dieses Jahr rechnet es mit einem Minus von rund fünf Millionen Euro. Den geplanten Einnahmen von knapp 230 Millionen Euro stehen voraussichtlich Ausgaben von fast 235 Millionen Euro gegenüber. Vor allem Seelsorge und Gebäude treiben die Kosten in die Höhe. Mit Sparmaßnahmen und einer langfristigen Neuordnung der Finanzen will die Kirche gegensteuern. Experten warnen: Sinkende Mitgliederzahlen könnten die Kirchensteuereinnahmen künftig weiter schwächen.

 

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