ChatGPT, OpenAI oder andere KI-Systeme gehören für viele längst zum Alltag – auch Schüler nutzen sie ganz selbstverständlich. Wie Lehrkräfte damit im Unterricht umgehen können, darum ging es gestern (11.06.) beim KI-Fortbildungskongress in der Realschule Hirschaid im Landkreis Bamberg. Rund 70 Lehrkräfte und Referendare aus der Region nahmen daran teil.
Moritz Zeman von der ACS Group erklärte dabei:
„Wir sind heute nicht da, um Lehrkräften zu zeigen, wie sie KI noch besser verhindern können im Unterricht, sondern wir sind dafür da heute, um die Lehrkräfte a.) miteinander zu vernetzen, weil viele arbeiten schon mit KI, das heißt, andere Lehrkräfte können von den Erfahrungen profitieren und dass alle Lehrkräfte versuchen, KI besser, mehr und vor allem auch produktiver im Unterricht einzusetzen.“
In Workshops ging es anschließend um konkrete Anwendungen im Unterricht, aber auch um einen kritischen Umgang mit KI-generierten Inhalten.
Schulleiter Michael Arnold betonte zudem die Herausforderungen für das Schulsystem:
„Wir müssen schauen, ob wir in irgendeiner Form Prüfungsformate in den Schulen etablieren können, die dann den Nutzen und die Effektivität dieser Möglichkeit so abgreifen, dass es dann auch eine Verwendung findet. Weil sonst ist das so eine Einbahnstraße. Wir arbeiten mit Technik, wir arbeiten mit KI und am Ende machen wir aber eine Prüfungsform, die davon gar nichts aufgreift.“