3. Fußball-Liga

Kauczinski fordert mehr: «Wir müssen liefern»

06. Februar 2026 , 14:22 Uhr

Der TSV 1860 München kommt in der Tabelle nicht voran. Drei Remis in den ersten drei Spielen 2026 nennt der Trainer Durchschnitt. Reicht es beim VfB Stuttgart II zu mehr?

Nach drei Unentschieden in Serie hebt Trainer Markus Kauczinski beim TSV 1860 München die Erwartungshaltung an sein Team an. «Es kommt einzig und alleine auf uns an. Wir haben den Schlüssel in der Hand, Dinge besser zu machen. Wir sind an einem Punkt, wo wir liefern müssen», sagte Kauczinski vor dem Auswärtsspiel des Tabellenachten in der 3. Fußball-Liga am Samstag (16.30 Uhr) beim VfB Stuttgart II.  

Die vergangenen Partien stimmten den 55-Jährigen nicht zufrieden. «Insgesamt steht: Drei Spiele, Leistung in Ordnung, Ergebnisse nicht. Und in Ordnung ist immer die kleine Schwester von Durchschnitt.»

In der Tabelle geht es für die «Löwen» so nicht weiter nach oben. «Wir wollen dranbleiben», sagte Kauczinski kämpferisch. Ändert sich das gegen die vier Punkte zurückliegenden Stuttgarter? «Es ist nicht nur für Sechzig schwer, gegen Stuttgart zu spielen, sondern für jede Mannschaft», sagte Kauczinski vor der Kraftprobe. «Die haben gerade im Offensivbereich gute Jungs.» Insgesamt sei das junge VfB-Team «sehr clever, sehr abgezockt, fußballerisch gut». 

Niederlechner zurück

Als «frohe Kunde» verkündete Kauczinski, dass Florian Niederlechner wieder zur Verfügung stehe. Der erfahrene Angreifer könnte als Einwechselspieler zum Zuge kommen. Ein Kandidat für die Startelf ist dagegen wieder Sigurd Haugen. 

Der Torjäger hat nach seinem Comeback beim 2:2 gegen Aachen voll trainiert und dazu noch Extraschichten absolviert, wie Kauczinski berichtete. Der Norweger habe nach seiner Gesichtsverletzung im Spiel gezeigt, «dass er keinerlei Angst hat, er hat keinen Zweikampf gescheut».

Quelle: dpa

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