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Jodie Foster über MeToo: Wohl durch frühen Erfolg geschützt

15. Januar 2026 , 09:11 Uhr

Jodie Foster erzählt, was sie als junge Frau in Hollywood vor sexuellen Übergriffen geschützt haben könnte. Welche Rolle dabei ihre Oscar-Nominierung spielte, verrät sie in einem Podcast.

Oscar-Preisträgerin Jodie Foster (63) vermutet eigenen Worten zufolge, dass ihr früher Erfolg sie als junge Frau in Hollywood vor sexuellen Übergriffen geschützt haben könnte. «Als ich dann meine erste Oscar-Nominierung erhielt, gehörte ich zu einer anderen Kategorie von Menschen, die Macht hatten, und ich war zu gefährlich, um mich anzurühren», sagte Foster, die als Zwölfjährige neben Robert DeNiro für Martin Scorseses Film «Taxi Driver» vor der Kamera stand und dafür für einen Oscar nominiert wurde, im Podcast «Fresh Air». «Ich hätte die Karrieren von Menschen ruinieren können.»

«Natürlich» habe sie «wie jeder im Berufsleben» frauenfeindliche «Mikroaggressionen» erlebt, erklärte Foster. Aber sie habe sich selbst gefragt, was sie «vor diesen schlimmen Erfahrungen, diesen schrecklichen Erfahrungen bewahrt» habe. «Und ich kam zu dem Schluss, dass ich mit etwa zwölf Jahren bereits eine gewisse Macht hatte». Daneben könnte auch etwas an ihrer Persönlichkeit möglicherweise Täter daran gehindert haben, sie zu manipulieren.

2017 hatten Enthüllungen über den amerikanischen Filmproduzenten Harvey Weinstein die MeToo-Debatte über sexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch losgetreten. Weltweit und auch in anderen Branchen wurden seitdem Fälle von sexuellem Missbrauch bekannt.

Quelle: dpa

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